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Weniger Unfälle mit Kindern

Verkehrsstatistik für Neumünster Weniger Unfälle mit Kindern

Die Zahl der Verkehrsunfälle stieg im vergangenen Jahr, aber es gab wieder kein Todesopfer. Gute Nachrichten verkündet die Polizei über Unfälle mit Kindern: waren es 2013 noch 68 Unfälle im Stadtgebiet, wurden im vergangenen Jahr nur noch 55 gezählt. Darüber kann sich Neumünster besonders freuen, im Landestrend stieg nämlich die Zahl um elf Prozent an.

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Auf der Altonaer Straße zwischen Bahnübergang und Grüner Weg ereigneten sich im vergangenen Jahr mit zehn Stück die meisten Unfälle in Neumünster. Zwölf Personen wurden dabei verletzt.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Neumünsters Polizeichef Bernd Lohse zeigte sich denn auch ganz zufrieden, als er zusammen mit Grit Auricht, Leiterin des Sachgebiets für Verkehrsangelegenheiten, die neue Statistik vorstellte. Den Anstieg der Unfallzahlen insgesamt von 1726 im Jahr 2013 auf 1920 im vergangenen Jahr machen vor allem ganz leichte Unfälle ohne Verletzte aus. Als relevant aufgenommen wurden nur 526 Unfälle. Hauptunfallursachen waren dabei (wieder) Abbiegen/Wenden und das Missachten von Vorfahrtsregeln. Beteiligt waren am häufigsten die 45- bis 55-Jährigen (186 Unfälle).

 Bei den Jüngsten geht die Kurve nach unten. 68 Unfälle mit Kindern registrierte die Polizei im Jahr 2013, im vergangenen Jahr waren es nur noch 55. Damit liegt Neumünster gar nicht im Trend, denn landesweit nahm die Zahl der Unfälle mit Kindern sogar um elf Prozent zu. 30 radelnde Kinder und acht, die zu Fuß unterwegs waren, listet unter anderem die Statistik für die Schwalestadt auf.

 Insgesamt sank die Zahl der Unfälle mit Fußgängern (von 43 auf 31), einen gewaltigen Sprung nach oben gibt es dagegen bei den Radfahrern: 174 derartige Unfälle beschäftigten im vergangenen Jahr die Polizei (2013: 125). Vermutlich ist das gute Wetter schuld: 2014 ohne „richtigen“ Winter und mit einem Super-Sommer lockte wohl mehr Neumünsteraner aufs Fahrrad. Dass aber so viele Radler die falsche Straßenseite benutzen, schlägt sich in der Statistik nieder – es ist die Haupt-Unfallursache.

 Alkohol und Drogen waren auch 2014 ein Thema, die Polizei hat ein verstärktes Augenmerk darauf.

 Nach Auswertung aller Zahlen kann die Polizei fürs Stadtgebiet auch Unfallschwerpunkte auflisten. Auf dem Streckenabschnitt der Altonaer Straße zwischen Bahnschranken und Grüner Weg krachte es am häufigsten, zehn Mal rückte die Polizei dorthin aus, zwölf Leichtverletzte gab es hier. Die Kreuzungen Plöner Straße/Sachsenring (sechs Unfälle) sowie Altonaer/Wittorfer Straße (sechs) landeten auf den nächsten Plätzen der Rangliste. Auffällig: Im vergangenen Jahr gab es 57 Schwerverletzte – aber nicht bei den Unfallschwerpunkten.

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