2 ° / 0 ° Schneeschauer

Navigation:
Geisterfahrer ausgewichen: Unfall auf A1

Bad Schwartau Geisterfahrer ausgewichen: Unfall auf A1

Ein 83-jähriger Autofahrer ist am Freitagnachmittag falsch auf die A1 bei Bad Schwartau aufgefahren. Ein Fahrer, der ihm ausweichen wollte, stieß mit einem anderen Auto zusammen. In der Nacht zuvor war auf dem gleichen Abschnitt noch ein weiterer Geisterfahrer unterwegs.

Voriger Artikel
Französin bekommt keinen Miet-Anhänger
Nächster Artikel
Eutin 08 gastiert bei Altona 93

Auf der A1 waren am Freitag zwei Geisterfahrer unterwegs.

Quelle: Tobias Hase/dpa (Symbolfoto)

Bad Schwartau. Laut Polizei hatte der 83-Jährige am vergangenen Freitag aus dem Kreis Ostholstein die Orientierung verloren und war gegen 17.10 Uhr auf die falsche Richtungsfahrbahn geraten. Erst als ihm Fahrzeuge auf der Autobahn entgegen kamen, bemerkte er seine Geisterfahrt.

Mit eingeschalteter Warnblinkanlage legte er eine Strecke von knapp zwei Kilometern auf der für ihn rechten Spur zurück. Dabei kamen ihm die in Richtung Fehmarn fahrenden Autos entgegen.

Zusammenstoß auf der A1: Fahrer blieben unverletzt

Ein anderer Autofahrer konnte einen Zusammenstoß mit dem Geisterfahrer verhindern, berührte beim Fahrbahnwechsel allerdings ein weiteres Fahrzeug. Die Insassen (31 und 71 Jahre) blieben unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich.

Einer Funkstreifenwagenbesatzung gelang es daraufhin, den in Richtung Lübeck-Zentrum fahrenden Geisterfahrer zu stoppen. Sie richteten eine Vollsperrung ein und begleiteten den 83-Jährigen zurück zur Anschlussstelle Bad Schwartau.

Gegen den Autofahrer wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Der Führerschein des Beschuldigten wurde beschlagnahmt, die Fahrzeugschlüssel und die Zulassungsbescheinigung wurden sichergestellt.

Zweiter Geisterfahrer auf der A1 bei Bad Schwartau

Bereits in der Nacht zum Freitag war auf dem gleichen Streckenabschnitt ein Geisterfahrer unterwegs. Laut Polizei hinderten mehrere Sattelzügen den Fahrer an einem Wendemanöver auf der Autobahn. Gegen den 73-jährigen Geisterfahrer aus Schweden wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Falschfahrer musste seinen Pkw auf dem Parkplatz stehen lassen, weil sich herausgestellt hatte, dass für den Pkw weder eine gültige Zulassung noch Versicherungsschutz bestand. Polizisten brachten den Mann daraufhin zum Lübecker Hauptbahnhof.

Von KN-online

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Ostholstein 2/3