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Feuerwerkskörper aus Wohnmobil geworfen

A1 bei Heiligenhafen Feuerwerkskörper aus Wohnmobil geworfen

Mit Blumen hat sich ein 21-Jähriger bei der Polizei auf Fehmarn entschuldigt: Aus einem fahrenden Wohnmobil hatte er einen Feuerwerkskörper geworfen und das Privatauto einer Polizistin getroffen.

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Der Feuerwerkskörper traf das Auto einer 19-jährigen Polizistin.

Quelle: Ulf Dahl

Heiligenhafen. Die 19-jährige Polizistin war auf dem Weg zur Arbeit, als ihr Privatauto auf der A1 bei Heiligenhafen von einem Feuerwerkskörper getroffen wurde. Niederländische Fußballfans hatten ihn auf dem Weg zum Eurocupspiel in Schweden gezündet. Durch den Fahrtwind kam es dabei zu einem starken Funkenflug und einer Rauchentwicklung, sodass der nachfolgende Verkehr gefährdet wurde.

Nach dem Hinweis einer jungen Polizistin konnten die Beamten das Wohnmobil mit den fünf Fußballfans bei Puttgarden aus dem Verkehr ziehen. Ein 21-jähriger Mitfahrer zeigte sich für die Tat verantwortlich. Gegen ihn wird unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Zur Sicherung des Strafverfahrens musste er noch vor Ort eine Sicherheitsleistung von 500 Euro entrichten.

Wenig später meldete er sich nochmals bei den Polizisten und entschuldigte sich mit einem Blumenstrauß für sein Verhalten.

Von KN

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