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Angaben zu Angriff widersprüchlich

Haftbefehle aufgehoben Angaben zu Angriff widersprüchlich

Fast einen Monat nach einem angeblichen Angriff auf einen jüdischen Geschäftsmann in Puttgarden sind die Haftbefehle gegen zwei Flüchtlinge aufgehoben worden. Es könne kein dringender Tatverdacht wegen Raubes beziehungsweise Körperverletzung mehr angenommen werden.

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Die Amtsgericht Lübeck hat den Haftbefehl gegen zwei Flüchtlinge aufgehoben.

Quelle: Arne Dedert/dpa

Lübeck. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Lübeck am Mittwoch mit. Die Vernehmung mehrerer Zeugen, zu denen der französische Jude unmittelbar nach der angezeigten Tat Kontakt hatte, hätten Zweifel an dessen Angaben zum Tatgeschehen aufgeworfen.

So habe der 49-Jährige einem Zeugen erzählt, er sei von drei Personen im Zug beraubt und dabei an Hand und Kopf verletzt worden. Zuvor hatte er angegeben, er sei von zwei Flüchtlingen im Warteraum des Bahnhofs Puttgarden als Jude beschimpft, bedrängt und beraubt worden und habe eine Schwellung seiner Hand erlitten. Die angebliche Beute, eine Umhängetasche mit Bargeld, EC-Karte, Bahnticket und Mobiltelefon, sei nicht gefunden worden. Nun soll der Geschäftsmann erneut befragt werden.

Die beiden Flüchtlinge, ein 30-jähriger Syrer und ein 19 Jahre alter Afghane, waren am 9. Januar in einem Zug festgenommen worden. Die danach erlassenen Haftbefehle waren vom Amtsgericht Lübeck sogleich außer Vollzug gesetzt worden.

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