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Zusätzliche Sperrung

B76 Zusätzliche Sperrung

Die Bundesstraße 76 entwickelt sich im Bereich Eutin immer mehr zum Nadelöhr. Nachdem die eigentliche Ortsumgehung seit sechs Wochen für Sanierungsarbeiten voll gesperrt ist, wurde am Freitag die Strecke ab Bösdorf in eine Art Sackgasse verwandelt.

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Die B76 zwischen Bösdorf und Eutin ist bis Montagfrüh gesperrt. Seit gestern Mittag 12.30 Uhr wird der Verkehr über Malente und durch die Eutiner Innenstadt umgeleitet.

Quelle: Dirk Schneider

Eutin. Die aus Richtung Plön kommenden Autofahrer werden bereits in Hohenrade „abgefangen“ und über die L56 (Malenter Straße) durch Malente auf die L174 bis zur Kerntangente Eutin geführt – in Gegenrichtung umgekehrt. Dort geht es dann auf der „alten“ Umleitungsstrecke durch die Elisabethstraße und Bürgermeister Steenbock-Straße wieder zurück auf die B76. Bei normalem Verkehrsaufkommen sollten Pendler und Ausflügler für den Umweg mit einer zusätzlichen Fahrzeit von 20 Minuten rechnen.

 Hintergrund: „Wir werden an diesem Wochenende die Anschlussstelle Eutin-Neudorf komplett erneuern“, erklärte der Leiter des Landesbetriebes Verkehr (LBV) in Lübeck, Jens Sommerburg. Neben Ausbesserungen an den Rampen werden die Verschleißdecke abgefräst und die Trasse neu asphaltiert. „Die Wettervorhersage ist günstig, sodass wir davon ausgehen, diese Arbeiten am Sonntagabend abschließen zu können.“ Rechne man die Zeit hinzu, die die neue Deckschicht zum Auskühlen benötige, könnte die Ab- und Zufahrt in Eutin-Neudorf bereits am Montagmorgen (10. August) für den Berufsverkehr wieder freigegeben werden, ist Sommerburg zuversichtlich.

 Und auch bei der eigentlichen Großbaustelle gehe es zügig voran. „Wir liegen gut im Zeitplan“, erklärt Sommerburg. Die Sanierung des Unterbaus sei weitgehend abgeschlossen. In der kommenden Woche begännen dort die Asphaltierungsarbeiten. Parallel dazu würden die Banketten erneuert und zum Abschluss die Markierungen aufgebracht. Am 21. August soll die B76 rund um die Rosenstadt dann wieder frei befahrbar und das Nadelöhr damit aufgelöst sein. Als Kosten wurden für die Maßnahme knapp 2,12 Millionen Euro veranschlagt.

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Dirk Schneider

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