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Mehr Platz für Fahrräder

Bahnhof Eutin Mehr Platz für Fahrräder

Mit der Umgestaltung des Vorplatzes erhält der Eutiner Bahnhof eine Fahrradgarage für 100 Stellplätze mit einem freien und einem abschließbaren Teil. Frank Nägele, Staatssekretär im Kieler Verkehrsministerium, überbrachte am Donnerstag den Förderbescheid über knapp 79000 Euro aus dem Programm Bike & Ride des Nahverkehrsverbundes Schleswig-Holstein (Nah.SH).

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Frank Nägele (von rechts), Staatssekretär im Kieler Verkehrsministerium, überbrachte den Förderbescheidfür die Radabstellanlagen am Eutiner Bahnhof. Mit ihm stiegen aufs Rad: Landtagsabgeordnete Regina Poersch, Alexander Bauer (Fahrradinitiative Eutin), Bauamtsleiter Bernd Rubelt, Bürgervorsteher Dieter Holst und Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz.

Quelle: Orly Röhlk

Eutin. Die Differenz zu den Gesamtkosten von rund 103500 Euro trägt Eutin. Der Bahnhof, der sich im Eigentum der Stadt befindet, sei ein zentraler Anlaufpunkt, und es sei ein Anliegen, umweltfreundliche Verkehre zu fördern, erklärte Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz. Um den Bedarf an Fahrradabstellanlagen festzustellen, hatte die Stadt ein Gutachten beauftragt. Es zeige die aktuellen Bedürfnisse von Radfahrern. Die Baustelle in der noch gesperrten Bahnhofstraße sei fast fertig, so Schulz. Am heutigen Freitag werde die erste Hälfte freigegeben, ab 12. Dezember soll die Trasse wieder komplett befahrbar sein.

 „1,985 Millionen Euro an Bundes- und Landesgeld werden hier freudig vor dem Bahnhof vergraben, und ich bin hier zur Baustellenvisite, um das Sahnehäubchen auf das Projekt zu setzen“, sagte Nägele mit Blick auf den „kleinen Scheck“, der die Summe auf rund 2,064 Millionen Euro hebt. Die Radabstellanlagen seien nicht nur für Pendler, sondern auch für Besucher gedacht, die dort vielleicht Räder ausleihen könnten.

 „Mobilitätsbedürfnisse machen Bahnhöfe wieder wichtig“, verwies Nägele darauf, dass sich auf Landesebene ein Verein fahrradfreundlicher Kommunen in Gründung befindet, in dem sich Fahrradaktive austauschen können.

 Ziel der Landesregierung sei es, mehr Menschen zum Umstieg vom Auto aufs Rad oder den öffentlichen Nahverkehr zu motivieren, weil dies besser für die Umwelt, die Gesundheit und die Verkehrsinfrastruktur ist. In diesem Zusammenhang sei auch die Beschleunigung der Bahnsstrecke zwischen Kiel und Lübeck ein wichtiges Thema. Das Land sei bestrebt, hier die unterschiedlichen Interessen auszugleichen.

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