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Blutige Auseinandersetzung in Heiligenhafen

Gefährliche Körperverletzung Blutige Auseinandersetzung in Heiligenhafen

Blutige Auseinandersetzung vor einem Fitness-Center in Heiligenhafen (Kreis Ostholstein): Mehrere Männer sind am späten Dienstagabend aufeinander losgegangen. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchtem Totschlag. Eine Verbindung zur Rocker-Szene wird ausgeschlossen.

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Die Gewalt soll in Heiligenhafen derart eskaliert sein, dass die Täter versucht haben sollen, eine am Boden liegende Person mit einem Auto zu überfahren.

Quelle: Tanja Köhler (Symbolfoto)

Heiligenhafen. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch völlig unklar. Nach Informationen von KN-Online sollen in dem Fitness-Center mehrere Personen in Streit geraten sein. Zunächst gelang es Mitarbeitern, die Situation zu beruhigen. Allerdings soll der Konflikt gegen 23.15 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes erneut eskaliert sein.  

Drei Personen sollen von einer Gruppe von acht bis neun Tätern attackiert worden sein. Diese hatten offenbar auf dem Parkplatz gewartet und waren mit Schlagwerkzeugen auf ihre Opfer losgegangen. Nach Angaben von Dierk Dürbrook von der Polizeidirektion Lübeck seien die Männer mit einer Holzlatte, einem Schlagstock und einem Schlagring auf ihre Gegner losgegangen. „Ferner ist auch mit einer Schusswaffe gedroht worden“, so der Polizeisprecher.

Zum Teil wurden die Geschädigten erheblich verletzt. Die Gewalt soll derart eskaliert sein, dass die Täter versucht haben sollen, eine am Boden liegende Person mit einem schwarzen Auto zu überfahren. Nach Informationen von KN-online sei dies nur verhindert worden, indem ein Fahrradständer gegen das Fahrzeug geschleudert wurde. Anschließend seien die Männer vom Tatort geflohen.

Zeugen alarmierten die Polizei, die zwei Verdächtige ermitteln konnte. Die verletzten Personen wurden mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. „Sie konnten die Klinik nach ambulanter Behandlung wieder verlassen“, so Dürbrook.

Die Polizei sucht nun weitere Zeugen des Vorfalls. Hinweise erbittet die Kripo unter der Telefonnummer 04361/105 50.

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Ein Artikel von
Bastian Modrow
Lokalredaktion Kiel/SH

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