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Gemischte Bilanz für Eutiner Festspiele

Defizit durch Altlasten Gemischte Bilanz für Eutiner Festspiele

Eine gemischte Bilanz zieht Festspiel-Geschäftsführerin Sabine Kuhnert für das Jahr 2015. Eine Auslastung von 64 Prozent mit 24 000 verkauften Kartenzeigten die erfolgreiche Entwicklung. Dass dennoch ein Defizit von 11 000 Euro zu Buche schlägt, sei durch Altlasten der Geschäftsjahre 2011 und 2012 begründet.

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Ab Montag können Karten für die Eutiner Festspiele auch am Jungfernstieg gekauft werden.

Quelle: Orly Röhlk

Eutin. Es könnte sein, dass auch 2016 Verbindlichkeiten der Jahre bis 2014 noch den Haushalt belasten, erklärte Kuhnert in Eutin.

Die neue Struktur der Neuen Eutiner Festspiel gGmbH habe sich bewährt. Nach dem 27. November, als die Mehrheit der Gesellschafteranteile an die Cautus GmbH verkauft war, seien zwischen 30 000 und 40 000 Euro an Spenden eingegangen. Ein Privatmann aus Eutin, der nicht genannt werden möchte, habe mit einer fünfstelligen Summe dazu beigetragen, dass sich das Minus auf 11 000 Euro reduzierte.

Ohne die Altlasten hätte man Rücklagen bilden können, so Kuhnert. Für sie sei es persönlich und in der Aufgabe als Geschäftsführerin kein einfaches Jahr gewesen, doch sie schaue positiv in die Zukunft. Für 2016 plant sie mit 24700 verkauften Karten.

„Wenn man einen soliden Wirtschaftsplan aufstellt und abarbeitet, können die Festspiele langfristig ein solides Unternehmen sein“, erklärte Kuhnert. Die Einnahmen von 1,32 Millionen Euro in 2015 stammten zu 75 Prozent aus dem Kartenverkauf, zu 15 Prozent aus öffentlichen Zuschüssen und zu zehn Prozent aus Spenden und Sponsoring. Diesen Bereich möchte Kuhnert gern noch steigern. Gespart habe man beim Bühnenbau und beim Marketing. Aktuell seien 11 000 Karten und damit ebenso viele wie im Vergleichszeitraum 2015 verkauft.

Konkrete Zukunftspläne

Für die Zukunft möchte Kuhnert mehr Vielfalt und den Festspielen einen Festival-Event-Charakter verleihen. Denkbar seien für die Pausen Themen-Veranstaltungen mit Bezug zu den Opern und Operetten oder auch Osterfestspiele. Intendantin Dominique Caron werde weiterhin auf Qualität setzen. Das Programm für 2017 wird Ende Mai vorgestellt.

Kartenhäuschen öffnet Montag

Ab Montag, 25. April, ist zusätzlich die ehemalige Vorverkaufsstelle der Festspiele am Eutiner Jungfernstieg geöffnet. Für den Verkauf sind Bianca Zielke und Angela Ebert sowie Hannes Simon (18) und Moritz Böttger (20) zuständig. Geöffnet ist das Kartenhäuschen in der Regel täglich von 12 bis 17 Uhr, an Vorstellungstagen bis Aufführungsbeginn.

Da sich die Opernscheune und somit die Kartenzentrale auf dem Areal der Landesgartenschau befindet, sei der Kartenkauf dort nur für Besucher mit gültiger Eintrittkarte möglich, begründet Kuhnert die Neuerung. Sie freut sich insbesondere auf die Freischütz-Premiere am 24. Juni. Die Weber-Oper sei erstmals 1951 auf der Seebühne aufgeführt worden. „Diese Tradition macht mich ehrfürchtig, demütig und verpflichtet mich.“

Tickets: Tel. 04521/80010,  www.eutiner-festspiele.de

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