24 ° / 14 ° Gewitter

Navigation:
Rammen wieder erlaubt

Eutin Rammen wieder erlaubt

Die Rammarbeiten an der neuen Promenade der Eutiner Stadtbucht gehen weiter. Das Verwaltungsgericht Schleswig lehnte eine einstweilige Verfügung gegen die Bauarbeiten ab.

Voriger Artikel
Vitrine für „gekaute Kunst“
Nächster Artikel
Malente als Modell für die Zukunft?

Die Rammarbeiten an der Eutiner Stadtbucht dürfen weitergehen – das entschied das Verwaltungsgericht Schleswig.

Quelle: Orly Röhlk

Eutin. Anwohner hatten die Bauarbeiten vor drei Wochen über ihre Anwälte stoppen lassen, nachdem sie Risse in den Hauswänden entdeckt hatten.

Die Richter der sechsten Kammer des Gerichts überzeugten sich vor wenigen Tagen bei einem Ortstermin von den Schäden. Sie sahen zwar die Risse, diese reichten ihnen aber nicht aus, um einen weiteren Baustopp zu verhängen. Das könne nur der Fall sein, wenn die Nutzung der Gebäude erheblich eingeschränkt wäre oder die Standfestigkeit der Häuser gefährdet sei, so eine Mitteilung des Gerichts. An der Eutiner Stadtbucht sei dies nicht zu erkennen. Das Verwaltungsgericht erklärte weiter, dass die etwaigen Reparaturen an den Wänden auf zivilrechtlichem Wege geltend gemacht werden können. Die Anlieger können also auf Schadensersatz hoffen.

 „Wir sind froh über diese Entscheidung“, sagte Eutins stellvertretende Bürgermeisterin Elgin Lohse. Die Sorge der Bürger nehme man weiterhin ernst und werde Gespräche führen. Noch etwa 125 Meter Spundwand müssen gerammt werden. Die Arbeiten dazu werden zehn Tage dauern. Die Gerichtsentscheidung ist von Gewicht für Eutin. Die Promenade an der Stadtbucht ist der Herzstück der Landesgartenschau 2016.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Ostholstein 2/3