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Eutin will Integrationshotel

Pläne für die Stadtbucht Eutin will Integrationshotel

In Eutin zeichnet sich eine Alternative zu dem umstrittenen Haus des Gastes in der Stadtbucht ab. Das gemeinnützige Unternehmen "Die Ostholsteiner", das 550 behinderte Menschen beschäftigt, würde im Fall eines Abrisses an der Stelle ein Integrationshotel mit bis zu 45 Zimmern bauen.

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Reinhard Sohns (links), Geschäftsführer der "Ostholsteiner", mit Eutins Bürgermeister Carsten Behnk.

Quelle: Ralph Böttcher

Eutin. Geschäftsführer Reinhard Sohns stellte das Projekt im Eutiner Rathaus vor. "Die Ostholsteiner" wären Investor und Betreiber. Um in den Genuss von Fördermitteln zu kommen, müssten mindestens 40 Prozent der Beschäftigten eine Schwerbehinderung nachweisen.

Sohns sprach von einem Drei-Sterne-Hotel mit Café und Außengastronomie, Sauna und Wellnessbereich. "Es wäre eine hervorragende Begegnungsstelle für Menschen mit und ohne Behinderung."

Eutin braucht Hotelkapazitäten

Eutins Bürgermeister Carsten Behnk sagte: "Das ist eine tolle Sache. Eutin braucht Hotelkapazitäten. Ein Integrationshotel passt sehr gut. Damit könnten wir das Thema Inklusion in der Region befördern."

Über die Entwicklung in der Stadtbucht entscheiden die Eutiner am 7. Mai in einem Bürgerentscheid, zu dem eine Bürgerinitiative zu Erhalt und Instandsetzung des Hauses des Gastes aufgerufen hat. Sollte das Bürgerbegehren scheitern, würde zügig ein Architektenwettbewerb für das Integrationshotel ausgeschrieben, kündigte Sohns an.

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Ein Artikel von
Ralph Böttcher
Ressortleiter Ostholsteiner Zeitung

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