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Stiftung zieht positive Bilanz

Eutiner Schloss Stiftung zieht positive Bilanz

Die Ausstellung mit Hörnern aus Militär, Jagd und Musik wird im Frühjahr in neuen Räumen wieder eröffnet. Die Stiftung Schloss Eutin will künftig auch mit Schulen und Bildungsträgern enger zusammenarbeiten und den Küchengarten nach der Landesgartenschau (LGS) mit Kooperationspartnern pflegen und nutzen.

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Im zweiten Quartal 2016 soll die Hornausstellung im Schloss in neuen Räumen wiedereröffnet werden. Stiftungsratsvorsitz Christian Herzog von Oldenburg und Stiftungsvorstand Friederike von Cossel zeigen zwei der historischen Exponate.

Quelle: Orly Röhlk

Eutin. Stiftungsratsvorsitzender Christian Herzog von Oldenburg, Stiftungsvorstand Friederike von Cossel und Kultur-Staatssekretär Eberhard Schmidt-Elsaeßer, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats gaben in Eutin einen Ausblick auf anstehende Projekte und zogen eine positive Bilanz.

 2014 begann die Stiftung, das Schloss mit einer neuen Strategie sowie baulichen und räumlichen Umgestaltungen zu einem lebendigen Kulturort zu machen. 2015 kamen 28 412 Besucher. Die Stiftung nahm aus Eintritt und Führungen 153 305 Euro ein. Damit habe man das selbst gesteckte Ziel übertroffen und jeweils eine Steigerung um 30 Prozent erreicht, so der Herzog. „Der Weg der Neuausrichtung war der richtige.“

 Das Land förderte die Stiftungsarbeit 2015 mit 850 800 Euro. Zu einer wichtigen wirtschaftlichen Größe entwickelte sich der auch von Leuten aus dem Ort besuchte Museumsshop mit Einnahmen von 61 700 Euro. 2,8 Millionen Euro wurden von verschiedenen Partnern und der Stadt Eutin in die Revitalisierung von Schloss- und Küchengarten investiert. „Der Zuspruch zeigt, dass wir mit den Maßnahmen die richtigen Akzente setzen und das Schloss zunehmend als Teil der Region wahrgenommen wird und stärker im Bewusstsein der Menschen ist“, sagte Schmidt-Elsaeßer. „Eigentlich müsste jeder Kieler einmal im Schloss gewesen sein“, fügte er schmunzelnd hinzu.

 Wegen der LGS beginnen weitere Bauarbeiten für den Brandschutz, einen Aufzug und einen barrierefreien Innenhof im Herbst. Mit Matten oder Stegen soll der Bereich zur Gartenschau temporär besser begehbar und für Rollstühle befahrbar sein, stellte von Cossel in Aussicht. Ähnlich der sehr erfolgreichen Chagall-Sonderausstellung 2015 will sie in 2016 einen weiteren großen Namen präsentieren, der in Kürze nach Vertragsabschluss bekannt gegeben wird. Die auf mehrere Jahre angelegte Neupräsentation der Dauerausstellung wird fortgesetzt und im Sinne nachhaltiger Bildung wird der Bereich der Führungen überarbeitet. Außerdem beteiligt sich das Schloss am LGS-Bildungsprogramm „plietsch grün“ mit Angeboten für Schulen.

 Die neue Saison beginnt im Schloss eine Woche vor Ostern (19./20. März). Anlässlich des Ostereiermarktes (27. und 28. Februar) im Ostholstein-Museum öffnet das Schloss an beiden Tagen.

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