7 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Gastronomie an historischer Stätte

Landesgartenschau Eutin Gastronomie an historischer Stätte

Ein spezielles LGS-Menü wird es geben, vielleicht sogar einen LGS-Cocktail an der Beach-Bar im Seepark. An sechs Lokalitäten können sich die Besucher der Landesgartenschau 2016 in Eutin gastronomisch versorgen. Insgesamt stehen 1350 Plätze zur Verfügung. Das Hauptzelt wird am historischen Bauhof aufgebaut.

Voriger Artikel
Protest gegen Angelverbot
Nächster Artikel
Fleißige Bienen verschönern Gelände

Auf dem historischen Bauhof soll die Hauptgastronomie der LGS entstehen. Andreas Hellmund von der GCS Event GmbH zeigt das Musterzelt seiner Firma auf einem Foto.

Quelle: Ralph Böttcher

Eutin. 600000 Gäste erwarten die Verantwortlichen auf der Gartenschau. „Jeder zweite will was essen“, weiß Andreas Hellmund. Der Gastronomie-Leiter der GCS Event GmbH aus dem sächsischen Lichtenstein kennt sich aus. Seine Firma betreut in diesem Jahr alle drei Gartenschauen in Deutschland.

 In Eutin wird die Versorgungszentrale an traditionsreicher Stätte stehen. In einem Zelt mit 45 mal 15 Metern Grundfläche entsteht unmittelbar neben dem alten Kuhstall das barrierefreie Marktrestaurant „Historischer Bauhof“. Der Selbstbedienungsbereich („Free Flow“) mit fast 700 Sitzplätzen (440 im Freien) soll zentraler Treffpunkt für Einzelbesucher und Reisegruppen sein. Die Preise für ein Tellergericht werden nach Hellmunds Angaben zwischen 10 und 13 Euro liegen, Kaffee und Kuchen werde es für „5 bis 6 Euro“ geben.

 Die Hauptküche am Bauhof wird auch die Speisen für das À-la-carte-Restaurant „Alte Reithalle“ vorproduzieren. Der eingeschossige Flachbau mit 80 Plätzen und Blick über die Stadtbucht steht bereits. Der Kiosk im Süduferpark begrüßt die Besucher am Haupteingang Oldenburger Landstraße mit 120 Sitzplätzen. Die Weinbar im Küchengarten wird voraussichtlich auch Gewächse vom Ingenhof in Malente anbieten. Gleich nebenan in der Show-Küche wird lokale Prominenz vom Bürgermeister bis zum Eutin-08-Fußballer ihre Kochkunst beweisen. Das Bistro „An der Seepromenade“ lädt mit 40 Innen- und 120 Außenplätzen zum Verweilen direkt am Schiffsanleger ein. Der Standort könnte ein Gradmesser für das in der Eutiner Öffentlichkeit umstrittene Haus des Gastes sein. In der Beach-Bar „Im Seepark“ kann sich Andreas Hellmund so etwas wie Strand-Atmosphäre vorstellen – Lounge-Musik und Cocktails inklusive.

 54 Mitarbeiter wird GCS Event während der Gartenschau vom 28. April bis 3. Oktober benötigen. Zwei Drittel bringen die Sachsen mit. „Das war früher umgekehrt“, berichtet der Caterer, „da haben wir zwei Drittel vor Ort gefunden.“ Doch gutes Personal ist in der Gastronomie bekanntlich knapp. Wer Beschäftigung als Koch oder Bedienung sucht, wendet sich an A.Hellmund@polster-catering.de.

 Darüber hinaus hat Hellmund nur noch einen Wetterwunsch: „Trocken soll es sein, aber bloß nicht zu heiß – das wäre schlecht fürs Geschäft.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Ralph Böttcher
Ressortleiter Ostholsteiner Zeitung

Mehr aus Nachrichten aus Ostholstein 2/3