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Reithalle bringt Eutiner auf Trab

Ideenreiche Architekten Reithalle bringt Eutiner auf Trab

Die historische Reithalle am Eutiner Schlossplatz zwischen dem Ostholstein-Museum und dem Eutiner See hat eine bewegte Vergangenheit, durchlebt zurzeit eine recht triste Gegenwart und dürfte eine turbulente und glanzvolle Zukunft als Veranstaltungszentrum vor sich haben.

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Sieger des Architektenwettbewerbes für die Umgestaltung, Sanierung und Anbau der historischen Reithalle: Christoff Oltmann und Professor Jörg Friedrich.

Quelle: Peter Thoms

Eutin. Die Stadt Eutin nimmt über fünf Millionen Euro in die Hand, um die Reithalle denkmalgerecht instandzusetzen und mit einem Anbau zum See hin in ein multifunktionales Gebäude zu verwandeln. Wie das aussehen könnte, ist in der benachbarten Kreisbibliothek zu sehen: 13 Architekturbüros, die am Wettbewerb zur Sanierung, zum Umbau und zur Erweiterung des Gebäudes teilgenommen hatten, zeigen dort ihre Visionen der „neuen historischen Reithalle“.

Bürgermeister Carsten Behnk zeigte sich während der Ausstellungseröffnung begeistert: „Wir haben einen tollen Wettbewerb erlebt, der der Jury einen schweren Job beschert hat“. Indirekt drückte er aufs Tempo: „Wir brauchen Halle und Erweiterungsbau nicht als reines Theater, nicht als reines Konferenzgebäude, und nicht als reines Kino – sondern als vielseitig zu nutzendes Veranstaltungszentrum – die Vereine warten drauf.“

„Multifunktionell ist zukunftsweisend"

Professor Jörg Friedrich von der PFP Planungs-GmbH aus Hamburg den Siegerentwurf vor: „Multifunktionell ist zukunftsweisend – gerade für Städte in einer Größe wie Eutin“, so Friedrich: Lichtdurchflutet, mit einem großzügigen, uneingeschränkt barrierefreien Foyer, durch das dann die historische Reithalle erreicht wird. Besonderen Wert hatte sein Büro auf eine hydraulisch anhebbare Bühne und einfach zu verstauende Bestuhlung gelegt.

Der weitere Terminplan in Sachen Reithalle hält die Eutiner auf Trab: Bis zum 4. August ist die Ausstellung zu sehen, anschließend sind Nachverhandlungen mit in Frage kommenden Architekten (das muss nicht unbedingt der Sieger des Wettbewerbs sein) geplant, im September könnte die Auftragsvergabe erfolgen, im Frühjahr 2018 würden die Arbeiten beginnen.

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Ein Artikel von
Peter Thoms
Redaktion Ostholsteiner Zeitung/stellv. Ressortleiter

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