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Kleintransporter mit 19 Insassen

Bei Kontrolle erwischt Kleintransporter mit 19 Insassen

Einen deutlich überladenen Kleintransporter haben Bundespolizisten im Fährhafen von Puttgarden (Kreis Ostholstein) gestoppt. Obwohl das Fahrzeug nur drei Sitzplätze hatte, kletterten am Dienstag nach und nach 19 Erwachsene aus dem Transporter, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

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Die 19 Erwachsenen saßen laut Bundespolizei auf und zwischen Tüten, Taschen sowie diversen anderen Gegenständen.

Quelle: Polizei

Puttgarden. Eine Einreisekontrolle eines Kleintransporters brachte in Puttgarden jetzt eine echte Überraschung. Den Beamten der Bundespolizei fiel der Wagen auf, als er von der aus Dänemark kommenden Fähre rollte. Da die Bodenfreiheit des grauen Busses deutlich knapp war, erfolgte eine Kontrolle. Beim Blick in das Fahrzeug waren die Beamten fassungslos. Der nur mit Sitzplätzen für drei Personen ausgerüstete Wagen war bis unter das Dach voll mit Gepäck, Ersatzreifen und Menschen. Nach und nach kletterten vor den Augen der Streife 19 erwachsene Personen aus dem Auto. Sie hatten zuvor zwischen Tüten, Taschen sowie anderen diversen Gegenständen gelegen oder gesessen. Wie die Bundespolizei mitteilte, hatten alle Insassen ordnungsgemäße und gültige rumänische Ausweispapiere dabei. Da das Fahrzeug nur Sitzplätze für drei Personen hatte, durften auch nur drei die Fahrt fortsetzen.

Die anderen 16 Personen wurden von der Polizei zum Bahnhof in Puttgarden geleitet und mussten mit dem Zug ihre Reise fortsetzen. Außerdem bekamen der Fahrer und seine Fahrgäste eine Belehrung über die Mitfahrt in Fahrzeugen auf deutschen Straßen. Anschließend wurde auch dem Fahrer des Transporters mit zwei verbliebenen Passagieren die Weiterfahrt gestattet. Die Bundespolizei kontrolliert in Puttgarden im Fährbahnhof einreisende Fahrzeuge und Passagiere der Fähren der Reederei Scandlines. Warum der rumänische „Spezialtransport“ zuvor weder in Dänemark noch auf der Fähre aufgefallen war, ist unklar.

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