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Gutes Omen für die Abschlussprüfung

Landschaftsgärtner-Cup Gutes Omen für die Abschlussprüfung

32 Auszubildende aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommen und Hamburg nahmen beim Landschaftsgärtner-Cup in Eutin teil. Den inoffiziellen Titel „Norddeutsche Meister“ holten Luise Hanstein und Jan Harms aus Neu Wulmstorf. Landesbeste wurden Maik Hagelstein und Christian Otto.

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Gutes Omen für die Abschlussprüfung in einer Woche: Die Auszubildenden Christian Otto aus Kiel und Maik Hagelstein aus Preetz gewannen die Landeswertung beim Landschaftsgärtner-Cup Nord in Eutin.

Quelle: Dirk Schneider

Eutin. „Es gibt wohl kaum einen bessere Plattform für den Landschaftsgärtner-Cup Nord als die Landesgartenschau in Eutin“, stellte Reimer Meier fest. Als Vertreter der gärtnerischen Berufsverbände moderierte er den zweitägigen Leistungswettbewerb, an dem 32 Auszubildende aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommen und der Metropolregion Hamburg in 16 Teams teilnahmen. Den inoffiziellen Titel „Norddeutsche Meister“ holten Luise Hanstein und Jan Harms aus Neu Wulmstorf. Als Landesbeste für Schleswig-Holstein wurden Maik Hagelstein (Preetz) und Christian Otto (Kiel) ausgezeichnet.

Das Besondere: Während die Gesamtsieger aus dem gleichen Ausbildungsbetrieb kommen und sich gemeinsam auf die Aufgabe vorbereitet hatten, kannten sich Hagelstein und Otto zuvor nur von der Berufsschule, die das Team bunt zusammengewürfelt hatte. Zur Vorbereitung auf den praktischen Teil des Wettbewerbs hatten die angehenden Landschaftsgärtner vor drei Wochen ein Leistungsverzeichnis und eine Bauskizze erhalten, wie der vier Quadratmeter große „mittelalterliche Garten“ mit Burgruinenmauer, Zugbrückenfragment, Sitzbank, Wegen aus Kopfsteinpflaster, Klinkerbändern, Rollrasen und Pflanzbändern gestaltet werden sollte.

„Als wir vor der leeren Sandkiste standen, haben wir uns intensiv abgesprochen, wie wir vorgehen wollten, wer welche Bereiche übernimmt“, erinnert sich Hagelstein. Am wichtigsten sei es gewesen, schon in dieser ersten Phase ganz genau zu arbeiten, um die geforderten Maße einhalten zu können. „Auch kleine Fehler können später oft nur zeitraubend korrigiert werden. Und das kann man sich bei nur sechs Stunden Arbeitszeit nicht leisten“, ergänzt Otto. So wurden zunächst die Pfosten für die stilisierte Brückenkonstruktion gesetzt, bevor das Fundament für die Mauer gelegt wurde. „Wir haben immer wieder nachgemessen und schon die erste Lage mit der Wasserwaage kontrolliert“, erinnerte sich Hagelstein. Dabei habe man sich auch nicht von dem Blick über die Gartenzäune irritieren und unter Druck setzen lassen, weil die Nachbarteams teilweise schon deutlich weiter gewesen seien. Und die kritischen Jurymitglieder, die einzelne Bauabschnitte kommentarlos beäugten, hätten für zusätzlichen Stress gesorgt, sind sich die beiden angehenden Landschaftsgärtner einig.

Doch dank der guten Basis habe man Mauer und Holzkonstruktion in der Folge sehr schnell aufbauen, das Pflaster und den Rollrasen sehr zügig verlegen können. „Am Ende lagen wir sehr gut in der Zeit und konnten alles noch richtig hübsch machen“, lacht Otto und Hagelsteins Fazit: „Das war eine sehr gute Vorbereitung für unsere Abschlussprüfungen in der nächsten Woche.“

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