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Haftbefehl gegen Ehefrau erlassen

Mord in Kabelhorst Haftbefehl gegen Ehefrau erlassen

Fünf Tage nach dem Mord an einem 58 Jahre alten Familienvater in Kabelhorst im Kreis Ostholstein hat das Amtsgericht Lübeck Haftbefehl gegen die Ehefrau erlassen. Sie stehe in dringendem Verdacht, ihren 58 Jahre alten Ehemann im Schlaf erstochen zu haben, sagte am Dienstag der Pressesprecher der Lübecker Staatsanwaltschaft.

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Fünf Tage nach dem Mord an einem 58 Jahre alten Familienvater in Kabelhorst im Kreis Ostholstein hat das Amtsgericht Lübeck Haftbefehl gegen die Ehefrau erlassen.

Quelle: Sven Janssen

Lübeck. Das ergebe sich unter anderem aus den Spuren am Tatort. Angaben zu einem möglichen Tatmotiv machte er nicht. Die 43-Jährige hatte am Morgen des 22. Oktober selbst die Polizei gerufen und mitgeteilt, dass ihr Mann tot im Haus liege.

„Auffällig war unter anderem, dass es keinerlei Einbruchspuren am Haus gab“, sagte Anders. Auch die widersprüchlichen Aussagen der Frau hätten den Verdacht bestärkt, dass sie ihren Mann getötet habe. „Die Tatsache, dass das Opfer im Schlaf erstochen wurde, erfüllt den Tatbestand der Heimtücke. Deshalb hat die Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Mordes beantragt.“ Die Obduktion hatte ergeben, dass der Mann wegen seiner zahlreichen Stichverletzungen verblutete.

Das 58 Jahre alte Opfer stammte nach Angaben der Staatsanwaltschaft aus dem westafrikanischen Staat Benin, hatte jedoch die deutsche Staatsbürgerschaft. Nach Medienberichten arbeitete der Mann in einem Hotel in Grömitz und galt als freundlich und zuverlässig. Mit seiner Frau und zwei kleinen Söhnen lebte er in einem Einfamilienhaus am Ende einer Sackgasse in dem 400-Seelen-Dorf Kabelhorst. Nachbarn beschrieben die Familie als nett und unauffällig.

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