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Kleinkind lag tot im Bett

Mutter unter Verdacht Kleinkind lag tot im Bett

Ein möglicher Fall von Kindstötung schockiert Eutin. Eine 33-Jährige und ihr 37 Jahre alter Freund stehen in Verdacht, den zweieinhalb Jahre alten Jungen der Frau getötet zu haben.

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Nach dem Tod eines Kleinkindes in Eutin ermittelt die Lübecker Staatsanwaltschaft laut Medienberichten gegen die Mutter des Kindes und deren Lebensgefährten.

Quelle: dpa (Archiv)

Eutin. Der Lübecker Oberstaatsanwalt Ralf Peter Anders bestätigte den „Lübecker Nachrichten“ (LN) die Ermittlungen. Eine Obduktion hatte ergeben, dass das Kind stranguliert worden war.

Wie erst gestern bekannt wurde, starb der Junge bereits am Donnerstag, 14. April. Die Mutter hatte den Notarzt gerufen, nachdem sie ihren Sohn nach eigenen Angaben leblos in seinem Kinderschlafsack gefunden hatte. Der Arzt konnte nur noch den Tod feststellen. Für die hinzugezogene Polizei stand jedoch der Verdacht einer Tötung im Raum. Nach LN-Informationen stritten sowohl die Mutter als auch ihr Partner ab, das Kind getötet zu haben. Ein Unfall gelte jedoch als unwahrscheinlich.

Die Sprecherin des Kreises Ostholstein, Anja Sierks-Pfaff, bestätigte, dass Nachbarn zweimal das Jugendamt auf Missstände aufmerksam gemacht hätten. Die Familie sei dem Amt seit Jahren bekannt gewesen. Man habe aber keine Gefährdungen festgestellt. Laut LN hat die Mutter des toten Jungen bereits zwei Kinder aus anderen Beziehungen. Beide sind in Pflegefamilien untergebracht.

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Ein Artikel von
Ralph Böttcher
Ressortleiter Ostholsteiner Zeitung

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