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Nachschlag auf der Gartenschau

Showkochen mit Albig Nachschlag auf der Gartenschau

Bei sengender Oberhitze standen am Mittwoch Ministerpräsident Torsten Albig, Eutins Bürgermeister Carsten Behnk sowie die LGS-Geschäftsführer Martin Klehs und Bernd Rubelt am Herd. Für Eutin gab es einen Nachschlag: Das Land unterstützt die Weiterentwicklung des historischen Stadtkerns.

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Foto: Ein gutes Stück Butter landet bei Torsten Albig in der Suppe. Links Bürgermeister Carsten Behnk, LGS-Geschäftsführer Bernd Rubelt und Showküchenchef Harry Heinsen.

Quelle: Dirk Schneider

Eutin. „In den nächsten Tagen wird die Stadt einen weiteren Zuwendungsbescheid über Städtebauförderungsmittel des Bundes und des Landes in Höhe von jeweils 370000 Euro erhalten“, erklärte der Sprecher des Innenministeriums, Patrick Tiede, gegenüber KN-online. Ergänzt um den städtischen Anteil stünden Eutin damit zusätzliche Mittel des Programms „Städtebaulicher Denkmalschutz“ in Höhe von zusammen 1,1 Millionen Euro für 2017 zur Verfügung – etwa für die Neugestaltung des ZOB, die Umgestaltung des Marktplatzes oder die Herrichtung des Vogthauses.

 Damit erhält die Stadt zumindest ein kleines Trostpflaster für das zu erwartende Defizit der LGS. Die Rede ist von rund drei Millionen Euro, die an der kalkulierten Summe fehlen könnten. Am Rande einer externen Sitzung der SPD-Landtagsfraktion am Dienstag auf der Gartenschau war verlautet, dass das Land einen direkten Ausgleich des Verlustes nicht leisten werde.

 Stattdessen wurde auf die Nachhaltigkeit der LGS für Eutin verwiesen. So betonte auch Albig bei seinem Besuch, welche Ausstrahlung auf die Stadt und die Region von der Gartenschau ausgehe.

 Unter der fachmännischen Aufsicht von Eutins Dehoga-Vorsitzendem Harry Heinsen versuchten sich die prominenten Gäste mit Reibe und Schälmesser. Während Bürgermeister Behnk Möhren schnippelnd für ein Foto posierte („Carsten, lächel mal“) und Martin Klehs Tomaten und Knoblauch in die Kürbissuppe mogelte („mediterran, passend zum Wetter“), gab Albig eine Küchenweisheit zum Besten: „Zum Anbraten nie Olivenöl verwenden!“

 Im Publikum saßen auch Kiels Bürgermeister Peter Todeskino und sein ehemaliger Schönberger Amtskollege Dirk Osbahr, jetzt Leiter des Bauamtes Schrevenborn. Sie waren zum „Regionaltag Landeshauptstadt Kiel und die Kieler Förderegion“ vor Ort.

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Ein Artikel von
Ralph Böttcher
Ressortleiter Ostholsteiner Zeitung

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