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Nahverkehr muss flexibler werden

Metropolregion Hamburg Nahverkehr muss flexibler werden

Der öffentliche Nahverkehr in der Metropolregion Hamburg muss professioneller organisiert werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zu flexiblen Verkehrsangeboten, die am Dienstag in Oldenburg vorgestellt wurde.

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Quelle: Detlef Dreesen

Oldenburg. Bürgerbusse, Anruf-Busse und Anruf-Sammeltaxis seien in der Region zwar weit verbreitet, doch die Angebote stammten zum Teil noch aus den 1990-er Jahren, heißt es in der Analyse. Vor allem die Fahrgastinformation, die Streckenplanung und die Barrierefreiheit müssten weiterentwickelt werden.

Die Bestandsanalyse ist Teil es Leitprojektes „Flexible Bedienformen“, mit dem die Metropolregion die Mobilität vor allem in dünn besiedelten Gebieten verbessern will. Ziel sei es, an der Peripherie der Region eine finanzierbare Mobilität sicherzustellen, heißt es in der Studie.

Die Studie listet 57 flexible Angebote wie Anruf-Sammeltaxis oder Rufbusse in der Metropolregion auf, die sich in ihrer zeitlichen und räumlichen Ausgestaltung stark voneinander unterscheiden. Außerdem nennt sie 14 Bürgerbusse, die als Vereine organisiert sind und bei denen Ehrenamtliche den Fahrdienst übernehmen.

„Die telefonische Erreichbarkeit und die Vorlaufzeiten für die Bestellung variieren sehr stark. Darunter leidet die Benutzerfreundlichkeit“, sagte Projektkoordinator Horst Weppler vom Kreis Ostholstein. Außerdem sollten die Angebote durch eine klarere Produktdefinition, ein besseres Marketing und ein professionelleres Buchungs- und Abrechnungssystem für die Nutzer transparenter werden.

Zur Metropolregion mit rund fünf Millionen Einwohnern gehören neben der Hansestadt Hamburg 19 Kreise und kreisfreie Städte in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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