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Nebensaison wird zur Hauptsache

OHT stellt Natura vor Nebensaison wird zur Hauptsache

"React“ als Reaktion auf sinkende Urlauberzahlen: Der Verein Ostsee-Holstein-Tourismus (OHT) hat mit ein wenig Sorge registriert, dass die Zahl von Touristen aus Dänemark und Schweden, die Urlaub an der (deutschen) Ostseeküste gemacht haben, im vergangenen Jahr leicht gesunken ist.

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Die OHT-Projektkoordinatorin Juliane König (li.) sowie OHT-Geschäftsführerin Katja Lauritzen sind zuversichtlich, mit dem deutsch-dänischen Projekt Natura auch in der Nebensaison mehr Besucher für einen Aufenthalt an der Ostseeküste zu begeistern.

Quelle: Peter Thoms

Eutin. OHT-Geschäftsführerin Katja Lauritzen kann und will „die Zahlen nicht schönreden“, sich damit aber auch nicht abfinden. Sie stellte gemeinsam mit der OHT-Projektkoordinatorin Juliane König ein Gegenmittel vor: Das grenzüberschreitende und mit EU-Mitteln geförderte Programm „React“ („Nordeuropas bestes Resort für modernen, aktiven Küstentourismus“), dem nun mit der Kampagne „Natura – Aktiv an der Ostsee“ mehr Leben eingehaucht werden soll.

Schon der Titel macht klar: Die Natur ist das verbindende Element der Angebote. Klar definiertes Ziel: Urlaubern aus Deutschland und Dänemark soll vor allem in der Nebensaison die Küstenregion schmackhaft gemacht werden. Werbekanäle für die nicht ganz neuen, aber zumindest neu zusammengestellten Aktivitäten sind die neuen Medien: Facebook, Instagram und Youtube.

Klarer Fokus auf die Nebensaison

Über diese Kanäle soll der Wassersport mit all seinen Facetten, Rad fahren entlang der Küsten, Wandern und Angeln schmackhaft gemacht werden – und selbst der Strand ist ein Pfund, mit dem man von September bis April vor allem bei denen wuchern kann, die sich lieber „durchpusten“ lassen, anstatt im Sand oder Strandkorb zu liegen.

Das Herzstück der Kampagne ist die digitale Karte im Internet ( www.naturaaktiv.com). Um einen Überblick über die Fülle der Informationen zu behalten, erleichtern Filterfunktionen die Orientierung. Ein Beispiel: Radrouten für Rennradler, E-Biker oder Reiseradler, die den gesamten, 430 Kilometer langen Ostseeküstenradweg „erfahren“ und ihr Fahrrad während der Übernachtung sicher untergebracht wissen möchten, können so für sie unwichtige Infos ausblenden.

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Ein Artikel von
Peter Thoms
Redaktion Ostholsteiner Zeitung/stellv. Ressortleiter

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