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Paten für Pflege gesucht

Landesgartenschau Eutin Paten für Pflege gesucht

Der Seepark und die Stadtbucht in Eutin sind durch die Umgestaltung für die Landesgartenschau lichter und funktionaler, vor allem aber bunter und blumiger geworden. Um dieses florale „Erbe“ zu erhalten, hofft die Stadt Eutin auf eine breite Unterstützung der Bürger.

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Bei dem Rundgang erfuhren die potentiellen Paten für die Pflege der Grünanlagen, dass die LGS-Wechselflorbeete mit den Holzeinfassungen im Seepark abgebaut werden.

Quelle: Dirk Schneider

Eutin. Die freiwilligen Helfer sollten sich auf möglichst vielfältige Art und Weise in den Erhalt und die Pflege der Anlagen einbringen. Am Freitag erläuterte LGS-Geschäftsführer Bernd Rubelt im Rahmen einer Führung durch das Gelände, welche Aufgaben von künftigen Fördervereinen und Paten übernommen werden könnten.

 Zunächst einmal lernten die rund 60 Teilnehmer erstaunt, dass etwa die Hälfte der neuen Rabatten nur für die LGS angelegt worden sei und jetzt wieder zurückgebaut werden müsse. Bei einem Verstoß gegen diese ursprüngliche Planung müsste die Stadt die anteiligen Fördermittel zurückzahlen, so Rubelt. Im Großen und Ganzen betreffe dies die Wechselflorbeete, die man an der provisorischen Holzeinfassung erkennen könne. Im Bereich zwischen Reithalle und Schloss, in dem die üppig blühenden Blumenbeete bereits entfernt wurden, lasse sich dies am Besten erklären. „Hier soll wieder ein Vorplatz entstehen, der auch für Veranstaltungen genutzt werden kann.“ Um den grünen Charakter zu erhalten, denke man allerdings nicht an eine vollständige Pflasterung des Areals, sondern den Einbau von Rasenflächen.

Vom Seepark zum Bürgerpark

 Auch im Seepark selbst sollen die entstehenden Lücken mit Rasen geschlossen werden. Eine Änderung strebt Rubelt für die ebenfalls zur Disposition stehenden Hochbeete rund um die jungen Bäume entlang der Uferpromenade an. „Diese Anlagen sind bei allen Besuchern so gut angekommen, dass wir diese gerne erhalten möchten.“ Anstelle eines Rückbaus strebe man hier einen Umbau an. „Wir entwickeln derzeit ein Konzept, in welcher Form und Ausführung dies realisiert werden kann.“ Auch die vielen Staudenbeete entlang der Hauptwegeachsen blieben komplett erhalten und sollten sich ebenso weiterentwickeln wie der aufgewertete und verjüngte Rhododendron-Bereich im Kern des Seeparks. „Hier kommt sehr viel Arbeit uns zu, und es wäre schön, wenn uns möglichst viele Helfer unterstützen und Menschen Verantwortung übernehmen, sodass aus dem Seepark ein Bürgerpark wird.“ Neben Paten, die sich handfest und aktiv mit Harke und Hacke in das Gemeinschaftsprojekt einbringen würden, würden auch Koordinatoren und Sponsoren gesucht.

 Und für alle Bereiche gab es spontan erste Meldungen. So können sich die Plöner Peter und Ute Möhring, die einen engen Bezug zu Gartenlandschaftsbau und Floristik haben, vorstellen, im organisatorischen Bereich mitzuwirken. „Mit dem Spaten möchte ich eigentlich nicht mehr los, das können die etwas Jüngeren machen“, lachte Möhring. Auch Helga und Hinnerk Tietjen aus Eutin meldeten sich spontan. „Sofern die Rahmenbedingungen stimmen, würden wir uns als Paten um ein Beet kümmern“, stellten beide nach kurzer interner Absprache fest, und auch viele weitere ehrenamtliche Helfer kündigten an, sich mit „Zeitspenden“ zu engagieren.

 Ein Konzept, wie, wann und wo konkret geholfen werden kann, soll während der Winterpause erarbeitet werden. Ein nächstes Treffen ist im November geplant.

 Wer sich persönlich einbringen möchte, bekommt weitere Informationen bei Sabrina Hilpert im städtischen Bauamt unter Tel. 04521/793323 und kann sich in die Mail-Liste eintragen lassen.

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Dirk Schneider

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