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Stadtfeste auf der Kippe

Sechs Bewerber in Eutin Stadtfeste auf der Kippe

Die Querelen zwischen der Stadt Eutin und dem Veranstalter Helge Nickel (Agentur Kreativ + Konkret) haben Bürgermeister Carsten Behnk zu einer Stellungnahme veranlasst: „Wir sind erschüttert über die Art der Kommunikation des Veranstalters.“ Die Zukunft der Großveranstaltungen ist derzeit völlig ungeklärt.

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Auch im vergangenen Jahr ein Besuchermagnet: Großflohmarkt auf dem Eutiner Marktplatz.

Quelle: Ralph Böttcher

Eutin. Nach Nickels Rückzug als Ausrichter des Großflohmarktes im August dieses Jahres hätten sich bereits sechs andere Veranstalter bei der Stadt beworben, sagte Behnk. Die Angebote würden jetzt geprüft. Wenn Nickel es sich noch einmal überlegen sollte, wäre er „einer von sieben“.

 Helge Nickel hatte aufgrund strenger Sicherheitsauflagen der Stadt die Reißleine gezogen und sogar die Auflösung seiner Firma angekündigt. Behnk wollte nicht ausschließen, dass es trotz der „persönlichen Angriffe gegen mich“ doch noch zu einer Zusammenarbeit kommen könne. „Ich bin der Letzte, der nicht noch einmal auf ihn zugehen würde.“

 Ob der traditionelle Großflohmarkt, der sich im Volksmund zum Eutiner Stadtfest entwickelt hat, in diesem Jahr stattfindet, hängt auch von der Politik ab. Aus der Stadtvertretung kämen Überlegungen, das Konzept grundsätzlich zu überdenken, sagte Behnk.

 Das 28. Bluesfest im Mai, das Nickel bisher nicht abgesagt hat, „bleibt hoffentlich in Eutin“, erklärte der Bürgermeister. Verhandlungspartner für die Stadt sei der Verein Baltic Blues.

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Ein Artikel von
Ralph Böttcher
Ressortleiter Ostholsteiner Zeitung

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