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Streit um Skilift am Bungsberg beigelegt

Betrieb gesichert Streit um Skilift am Bungsberg beigelegt

Der Streit um den Skilift in Deutschlands nördlichstem Skigebiet am Bungsberg ist endgültig beigelegt. Der Zweckverband Bungsberg und die Eigentümer der Flächen einigten sich auf eine temporäre Pacht. Der Skilift wird weiter betrieben.

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Muss nur noch der Schnee kommen: Der Skilift am Bungsberg im Kreis Ostholstein wird weiter betrieben.

Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa (Archiv)

Schönwalde. Der Zweckverband zahlt der Eigentümerfamilie 1500 Euro im Jahr. Dafür darf auf den Wiesen vom 1. November bis zum 31. März der Skilift betrieben werden. Dem Lift hatte das Aus gedroht, weil die Eigentümer die Wintersportfläche am Bungsberg aufforsten wollten. Er sei sehr froh über die Einigung, sagte Schleswig-Holsteins früherer Ministerpräsident Peter Harry Carstensen am Freitag. Er hatte in dem Streit vermittelt.

Wer den der Gemeinde Schöwalde im Kreis Ostholstein gehörenden Lift in Zukunft betreiben wird, steht allerdings noch nicht fest. Die Gemeinde werde die Anlage wie bisher auf- und wieder abbauen, sagte Bürgermeister Hans-Alfred Plötner. Gesucht werde allerdings jemand, der sich um den täglichen Betrieb und den Ticketverkauf kümmere, sagte er.

Bei Schnee ist der gut 167 Meter hohe Bungsberg, die höchste Erhebung Schleswig-Holsteins, ein beliebtes Ziel für Rodler und Skifahrer. Ski und Rodeln am Bungsberg gehöre einfach zu Schleswig-Holstein, sagte Carstensen.

dpa

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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Der Streit um Deutschlands nördlichsten Skilift schwelt trotz grundsätzlicher Einigung weiter. Es gebe noch einige strittige Punkte im Vertragsentwurf zwischen den Grundeigentümern und dem Zweckverband Bungsberg, sagte Burkhard Busch, Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Ostholstein-Mitte, am Mittwoch.

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