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Kitesurfer treibt auf Ostsee

Stürmische Böen Kitesurfer treibt auf Ostsee

Bei stürmischen Böen ist ein Kitesurfer auf der Ostsee in die offene Lübecker Bucht abgetrieben. Zudem seien auf der Schlei zwei Jollen mit insgesamt fünf Menschen an Bord gekentert, teilte die DGzRS am Donnerstag mit. Der Kitesurfer und die Segler wurden bei den Unfällen am Mittwochabend gerettet.

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Die Seenotretter kamen am Mittwoch einem Kitesurfer und Segler zur Hilfe.

Quelle: Christian Stipeldey

Pelzerhaken/Arnis. Eine Spaziergängerin beobachtete in Höhe des Leuchtturms Pelzerhaken mit ihrem Fernglas den in der Ostsee gestürzten Kitesurfer. Es gelang ihm nicht mehr, seinen Kiteschirm erneut zu starten. Ein Seenotrettungsboot konnte den Wassersportler nach kurzer Suche etwa zwei Kilometer vor der Küste an Bord nehmen. Er hatte sich mit den Füßen in seinen Leinen verheddert und konnte sich nicht mehr selbst helfen.

Jollenkreuzer kenterte bei Arnis

Nahezu zeitgleich waren Seenotretter auf der Schlei im Einsatz. Südwestlich von Arnis in Höhe Winnemark hatte eine stürmische Bö einen Jollenkreuzer zum Kentern gebracht. Ein Schlauchboot der Feuerwehr barg die vier über Bord gegangenen Segler. Es gelang Helfern, den Jollenkreuzer, dessen Mast im Grund feststeckte, wieder aufzurichten.

Jolle kenterte im Grödersbyer Noor

Ein weiterer Einsatz schloss sich direkt an: Im Grödersbyer Noor auf der gegenüberliegenden Seite der Schlei war eine Jolle gekentert. Ein in der Nähe fahrendes Boot hatte bereits den über Bord gegangenen Skipper aufgenommen. Da sich die Jolle nicht mehr aufrichten ließ, brachten zwei Boote sie zunächst nach Arnis. Zwei Seenotretter gingen an einer flachen Stelle ins Wasser. Sie richteten das Boot wieder auf und pumpten es leer.

Von dpa

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