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Segler in der Neustädter Bucht vermisst

Suchaktion Segler in der Neustädter Bucht vermisst

Mit einem Großaufgebot suchen seit den Morgenstunden Einsatzkräfte in der Neustädter Bucht nach der Besatzung einer Segelyacht. Das etwa neun Meter lange Boot war am Morgen gegen 8.30 Uhr durch eine andere Sportbootbesatzung in der Bucht treibend entdeckt worden.

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Vor der Neustädter Bucht suchen Rettungskräfte nach einer Segelyachtbesatzung.

Quelle: Frank Behling (Symbolfoto)

Neustadt in Holstein. Eine Spur zur Besatzung der in der Neustädter Bucht herumtreibenden Segelyacht fehlt bislang. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) schickte den Kreuzer „Hans Hackmack“ aus Grömitz und die Rettungsboote „Henrich Wuppesahl“ (Neustadt) sowie „Hans Ingwersen“ (Travemünde) in das Gebiet.

Der Suchformation schlossen sich auch das Polizeiboot „Fehmarn“ der Wasserschutzpolizei aus Heiligenhafen und das Einsatzboot „Altmark“ der Bundespolizei sowie das Mehrzweckschiff „Scharhörn“ des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Lübeck an.

Die Marine schickte zusätzlich einen Hubschrauber vom Typ „Sea King“ aus Nordholz zur Unterstützung aus der Luft. Außerdem beteiligte sich ein Spezialflugzeug zur Suche nach Ölverschmutzungen an dem Einsatz.

Die Einheiten bildeten eine Suchformation in dem Gebiet etwa vier Meilen nordöstlich von Timmendorfer Strand. „Bislang verlief die Suche aber leider erfolglos“, sagte Ralf Bauer, Sprecher der Seenotretter in Bremen. Die verlassene Segeljacht wurde eingeschleppt. Die Wasserschutzpolizei ermittelt derzeit die Hintergründe und versucht die Route des Bootes zu rekonstruieren. Die Suche wurde schließlich Sonntagmittag abgebrochen.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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