25 ° / 17 ° Gewitter

Navigation:
2,4 Millionen Euro für die Ortsmitte

Heikendorf 2,4 Millionen Euro für die Ortsmitte

Die Gemeinde Heikendorf kann für die Neugestaltung ihrer Ortsmitte mit Landes- und Bundesmitteln aus der Städtebauförderung rechnen. 2,4 Millionen Euro hat das Land jetzt zugesagt. In dieser Fördersumme ist nach der Drittelregelung Bund/Land/Gemeinde ein Eigenanteil von 800000 Euro berücksichtigt.

Voriger Artikel
Sieversdorfer Brücke soll saniert werden
Nächster Artikel
Ganzkörpertaufe im Stolper See

Bürgermeister Alexander Orth sieht in der Städtebauförderung eine große Chance für die Ostufer-Gemeinde. Profitieren soll unter anderem die Dorfstraße mit ihren Fachgeschäften als der zentrale Anlaufpunkt im Ort.

Quelle: Christoph Kuhl

Heikendorf. „Das ist eine große Chance für unsere Gemeinde“, freute sich Bürgermeister Alexander Orth gestern auf Nachfrage über das Schreiben aus Kiel. Man müsse nun erst einmal sehen, was möglich, finanziell machbar und vor allem von den betroffenen Anliegern, Eigentümern und Gewerbetreibenden überhaupt akzeptiert werde, so Orth. Dies werde im Planungsjahr 2016 geschehen. Die dann beschlossenen Maßnahmen müssten ab 2017 bis Ende 2019 umgesetzt werden. Dann läuft das Förderprogramm „Aktive Stadt und Ortsteilzentren“ aus.

 Wie das Verfahren im Detail ablaufen wird, darüber würden Gemeinde und Amt laut Orth am kommenden Montag im Innenministerium informiert. Insgesamt vier Entwicklungsschwerpunkte sind vorgesehen. Fest steht schon jetzt, dass sich das Heikendorfer Ortsbild auf dem Gelände der jetzigen Grund- und Gemeinschaftsschule am Schulredder am grundlegendsten verändern wird. Nach Fertigstellung des derzeit noch geplanten Schulneubaus voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2018 kann die Gemeinde – nach Abriss des Gebäudealtbestands – ein größeres Areal dann freier Zentrumsflächen vermarkten.

 Das Unternehmen Lidl beispielsweise möchte am Schulredder einen Markt ansiedeln und bietet der Gemeinde im Tausch sein Grundstück am Laboer Weg an. Auf dem dortigen Areal der ehemaligen Gärtnerei wiederum könnten laut Orth Wohnungen entstehen. Die Verhandlungen seien aber noch nicht abgeschlossen. Auch andere Marktunternehmen wie etwa Coop/Sky hätten Interesse an dem Schulgrundstück, erklärte der Bürgermeister. Aktuell würden verschiedene Varianten geprüft, die auch den benachbarten Schulredder-Parkplatz einbeziehen. Dabei gehe es unter anderem auch um die Frage, ob die Mehrzweckhalle auf dem Schulgelände abgerissen oder aber mit Blick auf die Kosten für einen Hallenneubau doch stehen bleiben soll. Was die Schulaula betrifft, die auch Heimat der Heikendörper Speeldeel ist, so steht zumindest für Orth fest, dass dieses Gebäude mit seinem öffentlich geförderten Solardach auf jeden Fall erhalten bleiben sollte.

 Ein weiterer der vier Entwicklungsschwerpunkte wird die Neugestaltung und Aufwertung der Dorfstraße mit ihren Fachgeschäften als Kernbereich des Ortszentrums sein. Im Gespräch ist zum Beispiel die Umgestaltung der Einkaufsstraße zu einer von allen Verkehrsteilnehmern gleichermaßen genutzten Straße („shared space“). Auch dies sei zunächst jedoch lediglich eine Projektidee, betonte Orth. Dritter Förderschwerpunkt ist gemäß Planung das Gebiet Schmiedeplatz/Teichtor mit seinem Einkaufs- und Parkplatzbereich zwischen Dorfstraße und der Straße Buurvagt. Entwicklungsbereich Nummer vier umfasst die Flächen zwischen dem alten Polizeigebäude und der ehemaligen Gärtnerei. Denkbar wäre dort eine neue fußläufige Verbindung zwischen Laboer Weg und dem Rathaus mit seinem vorgelagerten Dorfplatz.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3