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Plön meldet Defibrillatoren nach

ASB-App „SH schockt“ Plön meldet Defibrillatoren nach

Ende April waren es offiziell gerade einmal drei Defibrillatoren (Defis), die in Plön zwar bereitliegen, aber hoffentlich nie gebraucht werden – zumindest wenn es nach dem Wunsch derjenigen geht, die das Gerät installiert haben. Mittlerweile sind neun Geräte aktenkundig.

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Mittlerweile sind neun Defibrillatoren-Standorte in Plön in der App „SH schockt“ registriert.

Quelle: Medtronic GmbH

Plön. Zur wundersamen Gerätevermehrung ist es gekommen, nachdem unsere Zeitung über ein gespendetes Gerät und über die Mobiltelefon-App „SH schockt“ berichtet hatte.

Die Stadt Plön scheint der App zufolge inzwischen nahezu flächendeckend mit den kleinen Lebensrettern versorgt zu sein. Der (nichtkommerzielle) Service des Landesverbands des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) ist für die App, die sich von selbst erklärt, verantwortlich: In Sekundenschnelle stellt das Mobiltelefon den eigenen Standort fest, und zeigt auf einer Landkarte die nächstgelegenen Defi-Station

Hanjo Merkle, der Landesfachreferent Rettungsdienst/Notfallvorsorge beim ASB, freut sich über die Plöner Resonanz: Neben den bislang bekannten Standorten (Kreisfeuerwehrzentrale in der Ascheberger Straße 71, Förde Sparkasse am Markt und Schwimmhalle in der Ölmühlenallee) seien nach Erscheinen des Artikels sechs weitere Standorte gemeldet und in die App integriert worden: die Kfz-Zulassungsstelle in der Hamburger Straße, das Plöner Rathaus, das soziale Dienstleistungszentrum Altes E-Werk (Vierschillingsberg), die Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz im Bahnhof, die Kreisvolkshochschule Plön (Krabbe 17) und die Sporthalle im Schiffsthal.

Damit habe sich die Zahl der rund 900 „Verdachtsfälle“ weiter reduziert, so Merkle: Landesweit liste die ASB-App nun mittlerweile 500 Standorte auf, die Besitzer weiterer 400 Defis würden immer wieder angeschrieben und um Details gebeten, wo und zu welchen Uhrzeiten die Geräte einsatzbereit seien. Meldungen von weiteren Nachzüglern (natürlich auch aus allen anderen Orten im Kreisgebiet) können online unter www.sh-schockt.de oder mit einer kurzen, formlosen E-Mail an info@sh-schockt.de abgegeben werden.

Die Defis, „automatisierte externe Defibrillatoren“ (AED), sind kleine tragbare Geräte, die durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen beenden können. Sie können auch von Laien bedient werden, denn die kleinen Geräte geben mit Sprachanweisungen genaue Hinweise und lösen Elektroschocks nur dann aus, wenn auch wirklich ein Herzkammerflimmern vorliegt. Eine Fehlfunktion schließen die Hersteller aus.

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Ein Artikel von
Peter Thoms
Redaktion Ostholsteiner Zeitung/stellv. Ressortleiter

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