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Ausbau kommt wieder ins Rollen

Abschnitt von Stolpe bis Löptin: Ausbau kommt wieder ins Rollen

Monatelang tat sich nicht viel beim Ausbau der B 404 zur Autobahn 21. Doch langsam kehrt Leben zurück auf den Abschnitt von Stolpe bis Löptin. Die ersten Baufahrzeuge sind bereits angerollt. „Jetzt geht der Straßenbau richtig los“, kündigt Matthias Forster vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) an.

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Auf der Baustelle zum Ausbau der Bundesstraße 404 zur Autobahn 21 von Stolpe bis Löptin wird wieder gearbeitet.

Quelle: Silke Rönnau

Löptin. Die Arbeiten lagen brach, weil der Moorboden, wie berichtet, mehr Schwierigkeiten bereitete als vorgesehen. Ein zweieinhalb Kilometer langes Teilstück der Strecke von Stolpe bis Löptin war bereits im Dezember 2014 für den Verkehr freigegeben worden. Schon dort hatten Moorlinsen die Arbeit erschwert. Doch anschließend wurde es noch schlimmer. „Im gesamten Bereich der Nettelau haben wir umfangreiche Probleme“, erklärt Forster. Man habe zahlreiche Bodenproben genommen. Anhand der Daten, die durch Tests mit Probepfählen ermittelt wurden, wurde die neue Ausschreibung vorbereitet.

 Nun soll das Stück bis Löptin inklusive der Anschlussstelle Nettelsee fertiggestellt werden. „In diesem Bereich wird der Boden zum Teil mit Pfählen verdichtet“, so Forster. Damit soll die Tragfähigkeit gewährleistet werden. Über 100 Betonpfähle sollen in den kommenden drei bis vier Monaten in den Untergrund gerammt werden, um ihn zu stabilisieren. In anderen Bereichen würden die Moorlinsen ausgekoffert. „Danach wird sukzessive die Autobahn hergestellt“, sagt Forster.

 Zunächst sollen die Fahrzeuge auf der jetzigen Trasse weiterrollen. Sobald ein Teilstück der Autobahn fertig sei, werde der Verkehr umgeleitet. Das Teilstück bis Löptin soll nach Auskunft von Forster dann Mitte 2018 fertig sei. Damit verzögert sich nicht nur die Fertigstellung, die eigentlich für 2017 geplant war. Auch die Kosten steigen: Nach der ursprünglich geschätzten Summe von 52 Millionen Euro wurde Ende vergangenen Jahres schon die Zahl von 66,3 Millionen Euro genannt.

 Seit Herbst 2011 wird am sechs Kilometer langen Abschnitt von Stolpe nach Nettelsee gearbeitet. Das Planfeststellungsverfahren für das nächste Teilstück von Nettelsee bis Klein Barkau über 6,2 Kilometer läuft derzeit noch. Wie berichtet, kämpfen die Anliegerdörfer weiter um eine breitere Dörferverbindungsstraße als bisher in den Plänen vorgesehen.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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