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Alpakas sind süß, aber keine Kuscheltiere

Tag der offenen Tür Alpakas sind süß, aber keine Kuscheltiere

„Total süß“ findet Marie, 10, die Alpakas der Familie Folck in Pohnsdorf. Die Tiere streicheln, das durfte man beim ersten Tag der offenen Tür zwar nicht, dafür konnte man aber ihre weichen Wollprodukte erfühlen. Die vielseitigen Vierbeiner hinterließen trotzdem einen guten Eindruck.

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Nur ein kurzer Blick, ob es auch woanders noch etwas zu fressen gibt - die meisten der 15 Alpakas halten sich an die Futterschüssel von Maede Folck.

Quelle: Andrea Seliger

Pohnsdorf. Vor drei Jahren hatten sich Dagmar und Arne Folck die ersten Alpakas zugelegt – inzwischen ist die kleine Herde auf 15 Tiere angewachsen. Die Alpakas fallen auf in einer Landschaft, in der üblicherweise Kühe, Pferde und Schafe auf den Weiden zu sehen sind. Die Tiere sind eine aus den Anden stammende höckerlose Kamelart, die wegen ihres hochwertigen Fells gehalten werden. Korrekt heißt ihre Wolle Vlies. Und das Vlies unterscheidet sich deutlich von der Schafswolle: „Es ist kein Wollfett drin. Darum riecht es nicht“, so Dagmar Falck. Einen Teil des Vlieses lässt sie zu Garn verarbeiten, aus dem Rest fertigt sie Schals, Taschen und andere Einzelstücke. „Das mache ich nachts“ – schließlich hat sie noch einen „normalen“ Beruf in der Verwaltung.

Hier sehen Sie Bilder vom Tag der offenen Tür in Pohnsdorf.

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Immer wieder hatten Nachbarn und Bekannte nach den Alpakas gefragt. Und so kam es nun zum ersten Tag der offenen Tür auf dem Resthof in der Pappelallee in Pohnsdorf. Man konnte sich nicht nur über die Tiere informieren, sondern auch die Produkte ansehen konnte. „Ich bin ganz begeistert“, sagt Waltraud Vosgerau aus Preetz, die die Tiere schon oft von der Straße aus gesehen hatte. Sie fühlt die Textilien aus Alpaka-Vlies an: „So schöne Farben, und so schön flauschig!“

Auch wenn das weiche Fell locken mag: „Alpakas sind keine Kuscheltiere“, sagt Dagmar Folck. Um ihnen Stress zu ersparen – immerhin gehören zur Herde auch trächtige Stuten – dürfen die Besucher nur durch den Zaun zusehen. Das allerdings ist durchaus unterhaltsam: Wie bei ihren großen Verwandten, den Lamas, kann schon mal die Spucke fliegen. „Damit klären sie die Rangfolge und erziehen den Nachwuchs“, erklärt Dagmar Folck. Menschen trifft es meistens nicht.

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