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Rebellen knipsen das Licht aus

Amt Preetz-Land Rebellen knipsen das Licht aus

Um Punkt 21 Uhr wurde es im Amt Preetz-Land stockdunkel. In den Gemeinden wurde am Dienstagabend die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet. „Bei uns geht bald das Licht aus! Das Land lässt uns im Dunkeln!“ lautete das Motto der Aktion, die auf die Finanznot in den Kommunen aufmerksam machen soll.

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"Bei uns geht bald das Licht aus" - mit einer symbolischen Aktion machen die Vertreter des Amtes Preetz-Land auf die Finanznot vieler Gemeinden aufmerksam.

Quelle: Silke Rönnau

Kirchbarkau. „Zehn Gemeinden im Amtsgebiet haben schon keinen freien Finanzspielraum mehr“, berichtete Amtsleiter Thorsten Stürck in der Sitzung des Amtsausschusses im Dorfhaus Kirchbarkau. Fünf hätten sogar einen Sollfehlbetrag, weil sie das Defizit nicht einmal mehr aus der bereits aufgebrauchten Rücklage ausgleichen könnten. Insgesamt sei der freie Finanzspielraum im Amt Preetz-Land im Vergleich zum Vorjahr um 150000 Euro gesunken – das sei ein Minus von 20 Prozent.

Kein Geld für andere Aufgaben

Verantwortlich für diese Misere ist nach Ansicht der Bürgermeister die Landesregierung. Aufgrund der hohen Schulkostenbeiträge und der weiter steigenden Zahlen für die Kinderbetreuung könnten andere notwendige Aufgaben nicht mehr geleistet werden. In einem gemeinsamen Brief mahnten sie das sogenannte Konnexitätsprinzip an, wonach derjenige, der die Musik bestelle – also die Kinderbetreuung–, sie auch bezahlen müsse.

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