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Gibt es doch bald einen Ortsbus?

Amt Schrevenborn Gibt es doch bald einen Ortsbus?

Es kommt wieder Bewegung in die Diskussion um einen Ortsbus im Amt Schrevenborn. Das gut angenommene Busshuttleangebot der KVG zwischen Mönkeberg und Kiel in diesem Sommer nimmt der Verein Förde fördern zum Anlass für einen erneuten Vorstoß.

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Kann ein Ortsbusverkehr in den drei Schrevenborner Ostufer-Gemeinden Heikendorf-Schönkirchen-Mönkeberg finanziert werden? Ein KVG-Shuttle-Kleinbusverkehr, der wegen der im Sommer gesperrten Mönkeberger Ortsdurchfahrt zwischen Mönkeberg und Kiel pendelte, wurde gut angenommen.

Quelle: Christoph Kuhl

Mönkeberg/Schönkirchen. „Es geht vor allem darum, Schönkirchen mit einem Ortsbus an die Förde-Fahrlinien anzubinden“, erklärt Vorsitzender Michael Henry. Ein zusätzliches Busangebot würde auch den Heikendorfer und Mönkeberger Einwohnern die Fahrt zu den Dampferanlegern erleichtern. Nach den Vorstellungen von Förde fördern sollten die Fähranleger in Heikendorf-Möltenort und Mönkeberg Endhaltestellen der neuen Buslinie werden.

 Der Ortsbus würde zwischen Möltenort und Mönkeberg pendeln und an folgenden Punkten halten: Heikendorf Dorfplatz, Neuheikendorf, Schönkirchen-Ortszentrum, Schönkirchen Gewerbegebiet und Mönkeberg Oberdorf. Die Bustaktung müsste mit den Anlegezeiten der Fördedampfer abgestimmt werden, um den jeweiligen Umstieg auf Bus oder Fähre zu ermöglichen. Ein entsprechendes Konzept werde laut Henry derzeit in einer Facharbeitsgruppe zusammen mit dem Kreis Plön, der Landeshauptstadt Kiel und den Verkehrsunternehmen in Kiel und Plön erarbeitet.

 Die VKP habe laut Henry inzwischen die Linienführung und die Kosten in der Planung. Der Kreis Plön habe zudem eine „wohlwollende Unterstützung“ signalisiert. Angesichts dieses positiven Zwischenstands hält es der Vorsitzende von Förde fördern für verfrüht, dass sich der Heikendorfer Wirtschafts- und Verkehrsausschuss in seiner Sitzung am Montag, 30. November mit dem Thema Ortsbus befasst. Für „etwas unglücklich“ hält Henry zudem die in der Sitzungsvorlage formulierte Bemerkung, dass die „Einführung eines solchen Ortsbusses bei der Kreisverwaltung Plön angesiedelt ist“ und „keine finanziellen Auswirkungen“ für Heikendorf zu erwarten seien. „Das wird natürlich der Fall sein. Da müssen sich die Gemeinde schon ein wenig bewegen“, so Michael Henry.

 Dass die drei von einem Ortsbus profitierenden Ostufergemeinden ein solches Angebot mitfinanzieren müssen, steht für ihn ebenso außer Frage wie die Tatsache, dass die größere finanzielle Beteiligung „selbstverständlich in der Verantwortung des Kreises liegt“.

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Foto: Mit dem Ortsbus wäre auch der Fähranleger Möltenort besser erreichbar – ganz ohne Parkgebühren.

Fährt bald ein Bus durch ganz Schrevenborn und bringt die Menschen zum Strand und zum Fördedampfer? Oder wird der Bedarf der Bürger besser durch Anrufsammeltaxis gedeckt? Der Heikendorfer Verkehrsausschuss will das Interesse erfragen lassen – am liebsten auf Amtsebene.

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