23 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Mit Bus und Dampfer nach Kiel

Amt Schrevenborn Mit Bus und Dampfer nach Kiel

In den drei Schrevenborner Gemeinden Heikendorf, Mönkeberg und Schönkirchen wird in Sachen Busverbindungen und Fördeschifffahrt im Amt Schrevenborn kräftig Gas gegeben. Der Haupt- und Finanzausschuss hat am Donnerstagabend grünes Licht für eine Einwohnerbefragung gegeben, die im Februar anlaufen soll.

Voriger Artikel
Archivar hebt historische Schätze
Nächster Artikel
Arbeitsplatz in 36 Metern Höhe

Ein zentraler Punkt bei der angestrebten Verbesserung des ÖPNV-Angebotes in den drei Gemeinden des Amts Schrevenborn ist die ausbaufähige Verzahnung von Fördeschifffahrt und Busverbindungen.

Quelle: Christoph Kuhl

Heikendorf. In den drei Ostufergemeinden können alle Bürger anhand eines in den jeweiligen lokalen Nachrichtenmagazinen eingelegten Fragebogens die von ihnen favorisierten neuen Busverbindungen ankreuzen und auch Angaben zu ihrer bisherigen Nutzung des ÖPNV-Angebots machen. „Es geht hier nicht um eine Verbesserung der bestehenden Buslinien von KVG und VKP“, erklärten Ausschussvorsitzender Hans-Herbert Pohl und Amtsvorsteher Eckhard Jensen. Vielmehr sollen neue Bus-Querverbindungen geschaffen werden. Vor allem soll auch das Hinterland im Amtsgebiet angebunden werden.

 Ein konkretes Beispiel: Für die Flüggendorfer soll es in Zukunft möglich sein, in einen Bus mit den Endhaltestellen Fähranleger Mönkeberg oder Möltenort zu steigen. Dort könnte es dann direkt mit dem Fördedampfer in Richtung Kiel, Strande oder Laboe weitergehen. Das verbesserte Zusammenspiel von Busverkehr und Fördeschifffahrt ist ein zentraler Baustein der Schrevenborner Initiative zur Verbesserung des ÖPNV-Angebotes. Vorgegeben sind in dem Fragebogen zum einen die derzeit nicht bestehenden Buslinien vom Fähranleger Möltenort /Heikendorf/Schönkirchen/Flüggendorf/Preetz sowie vom Fähranleger Mönkeberg/Mönkeberg Oberdorf/Schönkirchen/Preetz. Dazu soll auch der Bedarf für einen Pendelverkehr zwischen den Anlegestelle Möltenort und Mönkeberg mit Haltestellen in Heikendorf, Schönkirchen und Mönkeberg/Oberdorf abgefragt werden. „Das wäre der von vielen ja offensichtlich gewünschte Ortsbus“, hofft Amtsdirektor Ulrich Hehenkamp auf ein möglichst breites Stimmungsbild der bis Ende Februar laufenden Einwohnerbefragung. Im Anschluss daran muss mit allen Beteiligten geklärt werden, ob die möglichen neuen Busverbindungen als Rufbuslösung und/oder mit einer festen Linie finanziert und realisiert werden können.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
Mehr zum Artikel
Gesprächsrunde
Foto: Ein Rufbussystem auch im Kreis Plön? Das wäre laut Thomas Brechtel (rechts), Geschäftsführer der Heikendorfer Firma FLS für Logistik-Software und Tourenoptimierung, relativ schnell machbar.

Wie können Busverbindungen und Fördeschifffahrt verbessert werden? Das war die zentrale Frage einer CDU-Gesprächsrunde am Freitagabend im Heikendorfer Strandhotel Seeblick. Ein flexibles Rufbussystem, so lautete die klare Botschaft des Abends, könnte das ÖPNV-Angebot deutlich aufwerten.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3