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Zusammenarbeit ohne Fusion

Amt Schrevenborn Zusammenarbeit ohne Fusion

„Fit für die Zukunft“: Unter diesem Motto wollen die drei Partner des Amtes Schrevenborn, die Ostufergemeinden Heikendorf, Schönkirchen und Mönkeberg, weiter zusammenrücken. Der Startschuss für den angestrebten Amtsentwicklungsplan als künftiger Leitfaden erfolgte jetzt bei einer Klausurtagung.

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Einstieg in die Amtsentwicklung: Planerin Brigitte Wotha diskutiert hier mit (von links) Schrevenborns Amtsdirektor Ulrich Hehenkamp, Amtsvorsteher Eckhard Jensen und dem Hauptausschuss-Vorsitzenden Hans-Herbert Pohl die wesentlichen Punkte der Auftaktveranstaltung.

Quelle: Christoph Kuhl

Heikendorf. Dabei geht es nicht um einen möglichen Zusammenschluss der drei Gemeinden. „Das ist im Moment überhaupt kein Thema“, erklärten Amtsdirektor Ulrich Hehenkamp und Amtsvorsteher Eckhard Jensen mit Nachdruck. Zur Erinnerung: Erst im vergangenen Jahr hatte sich die Schönkirchener Bevölkerung bei einer Befragung gegen die von den beiden Gemeindevertretungen geplante Fusion Schönkirchens und Mönkebergs ausgesprochen.

 Der jetzige Schritt im Jahr zehn nach der Amtsgründung sei vielmehr ein klares Bekenntnis zur weiteren Zusammenarbeit. Ziel ist es, die Position des Amtes im Kreis Plön und insbesondere in der Kieler Region zu stärken. Auf die große Chance, gemeinsam die Zukunft zu gestalten, wies Eckhard Jensen hin. Welche Aufgaben etwa können in Zukunft gemeinsam angepackt werden? Wo gibt es Möglichkeiten der Kooperation und daraus resultierend weitere Synergieeffekte? Wie kann ganz konkret der ÖPNV durch Bus-Querverkehr im Amt und eine verbesserte Anbindung an die Fördeschifffahrt attraktiver aufgestellt werden? Um diese Fragen ging es in dem vom Büro für Stadt- und Regionalentwicklung in Strande moderierten Auftaktworkshop des Lenkungsbeirates mit Vertretern der drei Gemeinden und aller politischer Fraktionen sowie der Amtsverwaltung.

 Ein Beispiel: Mönkeberg hat kaum Platz für Gewerbeflächen, allerdings entsprechende Nachfragen von Unternehmen. Die Lösung wäre ein interkommunales Gewerbegebiet an anderer Stelle im Amtsbereich zusammen mit den Partnergemeinden – so wie es etwa die Stadt Kiel zusammen mit Altenholz und Dänischenhagen erfolgreich praktiziert. Für Amtsdirektor Hehenkamp steht fest, dass „wir nicht nur wachsen wollen, sondern es auch müssen in Anbetracht der Nähe zu Kiel und der vielen Herausforderungen. Das geht aber nur gemeinsam.“

 Bis zum Sommer soll das Konzept zur Amtsentwicklung stehen. In weiteren Workshops werden insgesamt zwölf Themenbereiche, wie Arbeiten und Wohnen, Umwelt, Freizeit und Kultur, beleuchtet. Für Amtsvorsteher Jensen ist es dabei ganz wichtig, dass die drei Gemeindevertretungen in den laufenden Prozess miteingebunden werden.

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