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Vogel erholt sich in Preetz

Angeschossener Bussard Vogel erholt sich in Preetz

War es die Unachtsamkeit eines Jägers oder böswilliger Vorsatz? Ein angeschossener Mäusebussard wird in der Pflegestation des Wildtierheimes Preetz aufgepäppelt. Am 3. Januar hatte eine Spaziergängerin auf der Insel Fehmarn den verletzten Vogel frühmorgens in der Feldmark westlich von Burg gefunden.

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Im Wildtierheim Preetz wird derzeit ein angeschossener Bussard aufgepäppelt. Wenn der verletzte Flügel heilt (im Bild an der geknickten Feder zu erkennen), kann er wieder in die Freiheit entlassen werden.

Quelle: Nadine Schättler

Preetz. „Die Frau berichtete uns, sie habe viele Schüsse gehört. Es müsse eine Jagd stattgefunden haben“, sagt Angelika Hörr von der Vogelschutzgruppe, die das Tier am selben Tag in der Preetzer Pflegestation entgegennahm.

 Eine Röntgenaufnahme zeigte schnell, warum der Vogel flugunfähig wurde: Mehr als zehn Schrotkörner haben den Mäusebussard am rechten Flügel getroffen und eine Sehne durchtrennt. Wiebke Baruth vom Wildtierheim ist zuversichtlich, dass das Tier wieder auf die Beine kommt: „Das ist wirklich ein großes, kräftiges Weibchen“, sagt sie.

 Gerhard Depner vom Nabu vermutet, dass es sich aufgrund der außergewöhnlichen Größe des Bussards um ein nordisches Tier handelt. „Fehmarn ist die klassische Vogelfluglinie.“ Ob das Weibchen wieder in die Freiheit entlassen werden kann, hängt von seiner Flugfähigkeit ab. Wiebke Baruth rechnet damit, dass die Verletzungen gut heilen werden.

 Ob der Vogel jedoch vorsätzlich oder nur aus Versehen angeschossen wurde, bleibt jedoch unklar.

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