25 ° / 17 ° Gewitter

Navigation:
Höllisches Rockfeuerwerk

Ascheberg Höllisches Rockfeuerwerk

Für das Jubiläumskonzert haben die Macher von „Ascheberg rockt!“ den Vereinsnamen wortwörtlich genommen. Mit der ACDC-Coverband Black Rosie und der Elemental-Punkrockgruppe Das Beben feierten der Kulturverein und 150 Hardrockfans die 100. Musikveranstaltung im Landgasthof Langenrade.

Voriger Artikel
Fast blind durch die Übung
Nächster Artikel
Auffahrunfall auf der B 76

Ascheberg rockt mal wortwörtlich: Die ACDC-Coverband Black Rosie heizte den 150 Besuchern des 100. Konzerts mit Hardrock-Titeln wie „Highway to Hell“ mächtig ein.

Quelle: Dirk Schneider

Ascheberg. „Kein einziger Besucher hat die Idee aufgegriffen und ist in einer gruseligen Verkleidung gekommen“, lachte der Vereinsvorsitzende Peter Stahl. Angesichts der tollen Stimmung im Saal sei dies aber auch gar kein Problem. „Manchmal funktionieren solche Angebote eben nicht. In diesem Fall finde ich das sogar ganz gut. Ich persönlich verbinde mit dem 31. Oktober nämlich eher den Reformationstag als Halloween.“

 Dabei passte die Musikauswahl durchaus zum angelsächsischen Gruselfest. Denn mit den ACDC-Klassikern „Hell’s Bell“ und „Highway to Hell“ zündeten Black Rosie mit geballter Frauenpower ein höllisches Rockfeuerwerk und ließen es so richtig krachen. Leadsängerin Karo wälzte sich dabei nicht nur im Duett mit Leadgitarristin Gaby auf der Bühne, sondern tanzte auch auf den Tischen und suchte einschließlich kollektivem Headbanging den ganz direkten Draht zum Publikum.

 Im Großen und Ganzen würden die verschiedenen und oft sehr unterschiedlichen Veranstaltungen von „Ascheberg rockt!“ sehr gut angenommen, zog Stahl eine sehr positive Bilanz über die mittlerweile fast fünfjährige Vereinsarbeit. Vor allem die enge Zusammenarbeit mit dem Landgasthof Langenrade erweise sich für die Ausrichtung der Konzerte und Talkshows als ein echter Glücksfall. Mit dem großen Saal und der Bühne, die man mit aufwendiger Ton- und Lichttechnik ausgestattet und aufgewertet habe, stehe dem Verein zuverlässig ein zentraler Veranstaltungsort für – je nach Raumbedarf – bis zu 250 Besucher zur Verfügung. Zudem könnten die engagierten Künstler in den Pensionszimmern ortsnah und kostenneutral untergebracht werden.

 Gerade dieses besondere Flair einer engen dörflichen Gemeinschaft ermögliche es, auch Künstler nach Ascheberg zu holen, die auf den großen Bühnen zu Hause sind und deutlich höhere Gagen nehmen würden. So sind Stahl und sein Team durchaus stolz darauf, dass für 2016 musikalische Größen wie Lake, The Lords oder Ulla Meinecke sowie Lotto King Karl zugesagt hätten, aber letzteres wäre schon die 125. Veranstaltung. Doch vorher stehen allein in diesem Jahr noch drei weitere Konzerte – unter anderem „Wienacht mit Godewind“ in der Michaeliskirche – sowie am 6. Februar 2016 ein großes Benefizfestival zum fünfjährigen Bestehen auf dem Programm.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Dirk Schneider

Events: Kreis Plön

Veranstaltungen im
Kreis Plön - Aktuelle
Termine, News, Infos

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3