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TSV Germania schöpft neuen Mut

Ascheberg TSV Germania schöpft neuen Mut

Der TSV Germania Ascheberg hat ein kräftezehrendes Jahr hinter sich, denn die finanzielle Hängepartie nach der fehlgeschlagenen Sanierung des Sportheimes ist noch nicht beendet. Verpächter Cay-Lorenz Graf Brockdorff-Ahlefeldt machte den Germanen während der Jahreshauptversammlung aber Hoffnung.

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Der Ascheberger Bürgermeister Thomas Menzel und der Eigentümer der Sportanlage am Großen Plöner See, Cay-Lorenz Graf Brockdorff-Ahlefeldt, sind guter Dinge, dem angeschlagenen Verein TSV Germania Ascheberg helfen zu können.

Quelle: Peter Thoms

Ascheberg. Die Jahreshauptversammlung des 451 Mitglieder zählenden Vereins war um einige Wochen verschoben worden, um die Verhandlungen mit der Gemeinde Ascheberg und Graf Brockdorff-Ahlefeldt ohne Zeitdruck führen zu können. Die Gespräche seien zwar auf einem guten Weg, so Bürgermeister Thomas Menzel, aber eben noch nicht abgeschlossen. 

Während der zweieinhalbstündigen Jahreshauptversammlung wurde immer wieder deutlich, dass das Vereinsleben dringend auf das Sportheim angewiesen ist. Die Sportanlage direkt am Großen Plöner See ist und bleibt das Herzstück der Germanen - auch wenn sich das Sportheim nach wie vor in einem desolaten Zustand befindet. Vom Dach einmal abgesehen, dass Dachdecker Lars Neumann aus Kühren auf eigene Kosten instandgesetzt hatte, um die Immobilie zu sichern.

"Grabesstimmung" aufgehellt

Treue Mitglieder, erfolgreiche Sportler, ein engagierter Vorstand und eine lebhafte Versammlung sorgten zwar für eine optimistische Grundstimmung, die Diskussion um die Vereinsheim-Ruine, und die nach wie vor nicht abgeschlossenen Verhandlungen mit der Gemeinde Ascheberg und dem Grundeigentümer um die Zukunft warfen jedoch dunkle Schatten.

Umso heftiger der Applaus, als kurz vor dem Ende der Versammlung der Verpächter des Vereinsgeländes, Cay-Lorenz Graf Brockdorff-Ahlefeldt, die Chance nutzte, die "Grabesstimmung" aufzuhellen: "Ich sehe die Lage des Vereins viel optimistischer. Wir sind auf einem guten Weg und holen im Moment konkrete Angebote für die Sanierung des Sportheimes ein", so Graf Brockdorff-Ahlefeldt. Verhandlungen mit der Gemeinde, wie das Ganze bezahlt wird, und wie sich die Sanierungskosten auf die Pacht auswirken würden, seien im Gange. "Seien sie optimistisch! Meiner Familie ist das Fortbestehen des Vereins mit einer gepflegten Sportanlage ein Anliegen!"     

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Ein Artikel von
Peter Thoms
Redaktion Ostholsteiner Zeitung/stellv. Ressortleiter

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