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Zwei Angler auf Großem Plöner See gekentert

Ascheberg Zwei Angler auf Großem Plöner See gekentert

Ein Seenotfall riss die Ascheberger Feuerwehrleute am Sonntagmorgen um 9 Uhr aus den Vorbereitungen für die eigene Maifeier. Zwei Angler waren auf dem Großen Plöner See gekentert, konnten sich aber aus eigener Kraft retten.

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Auf dem Großen Plöner See sind zwei Angler gekentert.

Quelle: Ulf Dahl (Archiv)

Ascheberg. Die beiden 50-jährigen Männer hatten in den seichten Bereich der Insel Ascheberger Warder schwimmen und um Hilfe rufen können. Durch das unfreiwillige etwa 30-minütige Bad im acht Grad kalten Großen Plöner See erlitten die Petrijünger starke Unterkühlungen und mussten nach der Rettung durch die Plöner Feuerwehr ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Aschebergs Wehrführer Robert Ulrich und Nico Frick, die mit ihren Männer die Aktion nur begleitend unterstützen konnten, zeigten sich nach dem Einsatz mit der Gesamtsituation sehr unzufriede. „Das ist schon der zweite Seenotfall in diesem Jahr und wir stehen jedes Mal hilflos am Ufer herum und warten 15 Minuten auf das Plöner Boot“, schimpft Ulrich.

„Die Zusammenarbeit mit den Plöner Kameraden ist zwar sehr gut, aber deren Boot kann halt nicht fliegen, sondern muss auf der Straße zu uns gebracht werden."

Hintergrund der Kritik: Die Ascheberger Wehr befürwortet seit Jahren die Anschaffung eines eigenen Rettungsbootes, um bei der wachsenden Zahl der Seenot-Einsätze selbstständig und vor allem schnellstmöglich helfen zu können. Nico Frick: „Ein Viertelstunde kann über Leben und Tod entscheiden.“

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