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30 Todendorfer Soldaten gehen nach Mali

Auf UN-Mission 30 Todendorfer Soldaten gehen nach Mali

Die deutschen Soldaten in Mali schlüpfen unter das Schutzschild, das eine Einheit der Flugabwehrraketengruppe 61 über sie spannen wird. Die Truppe der Kaserne Todendorf verabschiedete am Freitag den Einsatzzug Mantis, der mit seinen Radarsystemen vor Mörsergranaten und anfliegenden Raketen warnt.

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Lütjenburgs Bürgermeister Dirk Sohn überreicht ein Ortsschild an den Major des Einsatzzuges aus Todendorf, der in den Mali-Einsatz geht.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Panker. Die Soldaten aus Todendorf reisten mit ihrem Waffensystem schon nach Griechenland, Österreich und ins Baltikum, um an Manövern teil zu nehmen, aber Mali ist ihr erster richtiger Einsatz. Die Bundeswehr unterstützt von der Stadt Gao aus mit bis zu 1000 Soldaten eine Mission der Vereinten Nationen. Ziel ist es, das von Bürgerkrieg und islamistischen Gruppen geschwächte Land zu stabilisieren.

"Wir planen damit, dass wir dort bleiben"

Fünf Wochen bereiteten sich die 30 Todendorfer vor. Sie vertieften ihre Sanitätsausbildung und den Umgang mit den Waffen. Die Radartechnik ihres Systems beherrschen sie sowieso. Die Gruppe wird vier Monate in Mali verbringen. Erst im April kehren sie zurück. Anschließend werden sie von einer frischen Einheit der Flugabwehrraketengruppe 61 abgelöst. Kommandeur Nikolas Scholtka: „Wir planen damit, dass wir dort bleiben.“

Zum Zeitpunkt des Abschiedsappells waren der Vorwurf, dass ein Soldat einer anderen Einheit zwei Kameradinnen auf dem Gelände in Todendorf vergewaltigt haben soll, noch nicht öffentlich bekannt.

Hier finden Sie Bilder von der Verabschiedung aus Todendorf.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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