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Aula wegen Deckenschadens gesperrt

Heinrich-Heine-Schule Aula wegen Deckenschadens gesperrt

Bei Arbeiten in der Heinrich-Heine-Schule in Heikendorf ist ein Bauschaden im Deckenbereich ans Licht gekommen. Die Aula des Gymnasiums wurde deshalb vorerst gesperrt. Das teilte der Kreis Plön mit. Die Sanierung kann einige Monate dauern.

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Bei Sanierungsarbeiten in der Heinrich-Heine-Schule musste die Aula wegen einer fehlerhaften Decken- und Technikkonstruktion gesperrt werden.

Quelle: Nadine Schättler

Heikendorf. Eigentlich hatten nur die Brandschutzklappen einer Lüftungsanlage innerhalb der Aula saniert werden sollen. Dabei hatte sich jedoch der Deckenbereich gesenkt. Wie sich herausstellte, waren tragende Teile der Deckenkonstruktion unmittelbar an Lüftungskanäle angehängt, die durch unzureichende Befestigung nachgaben. Bei einer intensiveren Untersuchung der Decken im mehr als 40 Jahre alten Schulgebäude wurden weitere fehlerhafte Konstruktionen entdeckt.

 Diese Mängel sollen nun behoben werden. Erschwert werde dies jedoch dadurch, dass bei den Decken damals eine Mineralfaserdämmung eingesetzt wurde, die heute im Verdacht stehe, sogenannte künstliche Mineralfasern freizusetzen, so der Kreis, der Träger der Schule ist. Das Material sei zwar früher regelmäßig verwendet worden, müsse nach heutigen Erkenntnissen jedoch als Schadstoff entsorgt werden. Insgesamt handelt es sich um eine etwa 1400 Quadratmeter große Deckenfläche, die saniert werden muss. Eine Gefahr durch instabile Teile bestehe jedoch lediglich im Bereich der Aula, die deshalb seit vergangener Woche gesperrt ist. „Der Schulalltag ist dadurch nicht beeinträchtigt“, versicherte die zuständige Fachbehörde des Kreises.

 Die Sanierungsmaßnahmen sollen sofort begonnen werden. Dabei lege man selbstverständlich „höchste Priorität“ auf die Gesundheit der Schüler, Lehrkräfte und alle weiteren Schulnutzer, so Landrätin Stephanie Ladwig. Ausbau und Entsorgung der Schadstoffe würden fachgerecht, sicher und sauber erfolgen.

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