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LED-Lampen in Preetz Suche nach richtiger Erleuchtung

Eine kleine Karawane zog am Mittwoch in der Dunkelheit durch die Wilhelm-Raabe-Straße in Preetz. Blieb stehen, starrte nach oben, wanderte im Lichtkegel der Laternen weiter. Der Ausschuss für Hoch- und Tiefbau besichtigte mehrere LED-Modelle für die Straßenbeleuchtung.

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Der Ausschuss für Hoch- und Tiefbau schaut sich neue LED-Laternen an.

Quelle: Sonja Paar

Preetz. Vier verschiedene Varianten waren anstelle der Langfeldleuchten auf Höhe des Robinson-Spielplatzes montiert worden. Der Ausschuss wollte sich vor der Umrüstung vor Ort ein Bild machen. „Sie sollten mal das Licht auf sich wirken lassen“, riet Fritz Lehmann vom Fachbereich Bauen und Umwelt in der Stadtverwaltung. „Vom Preis und vom Verbrauch her tun sie sich nichts.“ Die einen hätten ein etwas kälteres, die anderen ein wärmeres Licht. Zurück im warmen Ratssaal waren sich die Ausschussmitglieder schnell einig: Es soll die „Streetlight 20LED“ werden (die erste LED-Lampe aus Richtung Max-Planck-Straße).

 Preetz hat bisher noch rund 135 Langfeldlampen mit zwei mal 36 Watt, die ausgetauscht werden sollen. Die geplante LED-Beleuchtung soll bei gleicher Lichtstärke nur noch 30 Watt verbrauchen, sodass Energieverbrauch und Kosten ebenso wie der Kohlendioxid-Ausstoß mehr als halbiert werden. Die Gesamtkosten für die Umrüstung schätzte die Verwaltung auf rund 75000 Euro – damit hätten sich die Kosten nach 14 Jahren amortisiert. Die Verwaltung schlug vor, die Maßnahme in zwei Schritten 2017 und 2018 abzuschließen und dafür im kommenden Jahr 35000 Euro einzustellen. Doch das war dem Ausschuss angesichts der schlechten Haushaltslage zu viel. So entschied man sich, die Umrüstung auf drei Jahre zu strecken und 25000 Euro einzuplanen.

 Die Straßenreinigungsgebühr wird 2017 gesenkt: auf 3,20 Euro je laufenden Meter Straßenfront bei 14-täglicher und 6,78 Euro bei wöchentlicher Reinigung. Diese Summe sei aber vor dem Hintergrund der milden Winter in den vergangenen drei Jahren kalkuliert worden, erläuterte Lehmann. Sollte ein strenger Winter kommen, müssten die Gebühren wieder steigen.

 Diskussionen gab es um die Erschließung von drei neuen Baugrundstücken im Bebauungsplan 94A zwischen Schellhorner Straße und Kirchsee. Ein Bauherr will zwei Flächen bebauen. Dafür soll ein Teil des Wanderwegs als Verkehrsfläche ausgebaut werden. Die Kosten müssen zu 90 Prozent die fünf Anlieger, zu zehn Prozent die Stadt zahlen. Die Ausschussmitglieder kritisierten, dass die beiden Anlieger an der Schellhorner Straße mit herangezogen würden, obwohl der Weg ja nur für die neuen Baufelder ausgebaut werden müsse. Doch Bürgermeister Björn Demmin wies darauf hin, dass der B-Plan genau so im Bauplanungsausschuss und in der Stadtvertretung beschlossen worden sei. Die Verwaltung wurde gebeten, die Anlieger zu informieren und für die nächste Sitzung den Kostenrahmen ermitteln zu lassen.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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