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Sperrung in drei Etappen

B 430 Sperrung in drei Etappen

Zwischen Dersau und Schmalensee wirkt die Bundesstraße 430 streckenweise wie ein Fleckenteppich. Statt die neuen Löcher und Risse, die in den vergangenen Jahren hinzugekommen sind, wieder auszubessern, soll der 6,25 Kilometer lange Abschnitt jetzt von Grund auf erneuert werden. Für die Baumaßnahme, die in drei Etappen realisiert werden soll, wird die B 430 vom 1. Juni bis zum 21. Juni voll gesperrt.

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Vorboten der Vollsperrung: Die Beschilderung für die Umleitung wegen der Sanierung der B 430 zwischen der Abzweigung Dersau und Schmalensee steht bereits.

Quelle: Dirk Schneider

Kreis Plön. Für die Pendler zwischen Plön und Neumünster sowie den Fernverkehr richtet der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) eine großräumige Umleitung von Ascheberg über die Landesstraße 67 zur B 404 und die A 21 bis Bornhöved und umgekehrt ein. Eine örtliche Umleitung für Anlieger führt aus Schmalensee über die K 57 nach Stocksee und von dort über die L 68 nach Dersau und ist ebenfalls bereits ausgeschildert.

 Die jeweils betroffenen Anwohner werden gebeten, die Grundstücke über Gemeindewege anzufahren oder die Fahrzeuge außerhalb der Baustelle auf öffentlichen Parkplätzen abzustellen. Um die Belastungen so gering wie möglich zu halten, würden die Straßenarbeiten und Vollsperrungen in drei Abschnitte untergliedert. In der ersten Juniwoche werde der Bereich von Schmalensee bis zum Kieswerk gesperrt, in der zweiten Woche werde zwischen dem Kieswerk und der Einmündung Kalübbe gearbeitet, bevor abschließend die Strecke von der Zufahrt Kalübbe bis zur Abfahrt Dersau saniert werde. „Besonders wichtig war uns bei der Planung, die beiden Gewerbebetriebe und Bauernhöfe, die keine andere Zufahrt haben, erschlossen zu halten“, erklärt LBV-Niederlassungsleiter, Matthias Paraknewitz, den Hintergrund dieser Einteilung.

 Im Zuge der Sanierung würden zunächst die beiden schadhaften oberen Schichten abgefräst und durch eine neue sechs bis acht Zentimeter dicke Binderschicht sowie eine vier Zentimeter starke Verschleißdecke ersetzt. „Gerade für diese letzten Arbeitsschritte ist eine Vollsperrung richtig und sinnvoll“, betonte Paraknewitz. „Es ist ein großer Vorteil, die Asphaltierungsarbeiten in einem Guss ausführen zu können. Das Ergebnis ohne Stöße in Längsrichtung ist dauerhafter und langlebiger.“ Zudem könnten die Straßenbauer schneller und sicherer arbeiten. Die veranschlagten Gesamtkosten für die Straßenerneuerung liegen bei 1,4 Millionen Euro.

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