2 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Die kleine Halle macht den Anfang

Bäder in Schwentinental Die kleine Halle macht den Anfang

In Laboe wird um ein Schwimmbad gerungen – Schwentinental hat gleich zwei Baustellen: das Lehrschwimmbecken in Klausdorf und das Freibad. Am 3. April soll nun die Sanierung der kleinen Halle beginnen. Für das Freibad werden noch kostengünstige, alternative Ideen gesucht.

Voriger Artikel
Ideen für die Ortsmitte
Nächster Artikel
Abriss des Gerberhofes hat begonnen

Haargummis und abgefallene Pflaster fischt Hausmeister Sven Marten mit dem Kescher aus dem Lehrschwimmbecken. Für den Rest sorgt die Technik, die aber an ihre Grenzen geraten ist. Ab 3. April werden Filter, Pumpen, Chloranlage und auch die Fensterfront erneuert.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. Rund 39100 Badegäste hat die Klausdorfer Halle jährlich, vor allem Schulen und Vereine nutzen sie. Ende vergangenen Jahres hatte die Stadtvertretung beschlossen, die Sanierung der kleinen Halle vorzuziehen, die eigentlich erst nach dem Freibad geplant war. Kurz vor den Osterferien soll es nun tatsächlich losgehen: „Wir tauschen die gesamte Filtertechnik aus“, erklärt Peter Einfeldt von der Stadtverwaltung. Auch die Chloranlage wird erneuert und die Glasfront der Halle ausgetauscht.  Die Gesamtkosten waren auf insgesamt 280000 Euro geschätzt worden, die Ausschreibung habe auch ein Ergebnis in diesem Rahmen ergeben so Einfeldt. Die Hälfte davon wird vom Land bezuschusst. Etwa sechs Wochen lang muss die Halle für die Sanierung geschlossen bleiben.

Warten auf Vorschläge fürs Freibad

Das Freibad soll am 1. Mai planmäßig wieder öffnen. „Wir bereiten uns darauf vor“, sagt Wolfgang Schneider, Geschäftsführer der Stadtwerke Schwentinental. Parallel dazu wird weiter an einer langfristigen Lösung für das ebenfalls sanierungsbedürftige Bad gearbeitet, nachdem ein Konzept Ende vergangenen Jahres wegen zu hoher Kosten zunächst auf Eis gelegt worden war. „Wir haben einen Ideenwettbewerb veranstaltet“, berichtet Schneider. Drei Firmen seien angesprochen worden, innovative Vorschläge für die Gestaltung der Freibadlandschaft, die notwendige Technik und eine Kostenschätzung für die Gesamtsanierung abzugeben. Sobald die Vorschläge vorliegen, sollen Stadt und Stadtvertretung eingebunden werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3