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Kreistag will wieder Züge rollen sehen

Bahn Ascheberg/Neumünster Kreistag will wieder Züge rollen sehen

Der Plöner Kreistag erneuert sein Bekenntnis zu einer Reaktivierung der Bahnstrecke Neumünster-Ascheberg. Das Gremium wünscht sich, dass die Strecke in den Landesnahverkehrsplan aufgenommen wird.

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Plöner Kreistag wartet auf Landeszusagen

Der Plöner Kreistag möchte die stillgelegte Bahnlinie zwischen Ascheberg und Neumünster  in den Landesverkehrsplan 2018 - 2022 aufnehmen lassen.

Quelle: Peter Knoke

Plön. Zu den Bahn-Befürwortern zählten im Kreistag 23 Vertreter von SPD, Grünen, FWG, UWG und der Linken-Vertreter Bernd Friedrich. Die Gegner aus den Reihen von CDU, FDP und der fraktionslose CDU-Politiker Klaus Blöcker brachten nur 17 Stimmen zusammen. Beide Seiten diskutierten das Bahn-Thema mit viel Leidenschaft.

Der Fraktions-Chef der Grünen, Axel Hilker, sieht in der Strecke einen wichtigen Zugang der Bürger aus dem Kreis Plön zum Bahnknotenpunkt Neumünster, von dem aus wichtige Strecken ins Land führten. Die Holsteinische Schweiz habe damit einen einfachen Zugang zur Metropolregion Hamburg.

Schienen, Signalanlagen, Parkplätze und Bahnhöfe fehlen

Jürgen Kleinfeldt (CDU) aus Wankendorf gehörte zu den wenigen Abgeordneten, die selbst noch auf der Strecke mit dem Zug gefahren sind. Aber einsteigen möchte er nicht noch einmal. Der Kreis Plön sei gerade dabei, die Busverbindungen nach Neumünster zu ertüchtigen. „Man muss nicht mit dem Zug in die Stadt Neumünster fahren.“ Es gebe einen enormen Sanierungsbedarf an der Strecke. Teilweise fehlten Schienen. Bahnhöfe und Signalanlagen seien nicht mehr vorhanden. Beispiel Wankendorf: Das frühere Bahnhofsgebäude ist mittlerweile in privater Hand. Brücken müssten neu gebaut werden. Es gebe keine Parkplätze für die Bahnreisenden.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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