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Fiefbergen könnte Haltepunkt bekommen

Bahn-Reaktivierung Fiefbergen könnte Haltepunkt bekommen

Wenn die Bahnstrecke zwischen Kiel und Schönberg reaktiviert wird, entsteht möglicherweise doch ein Haltepunkt in Fiefbergen. Nähere Einzelheiten dazu werden im September auf einer Einwohnerversammlung präsentiert.

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Bürgermeisterin Silke Lorenzen rechnet damit, dass in Fiefbergen zwischen Bahnübergang und Dorfgemeinschaftshaus ein Haltepunkt entstehen wird.

Quelle: Thomas Christiansen

Fiefbergen. Innerhalb der Gemeindevertretung ist das Thema Bahn nach wie vor umstritten. Einige würde die Wiederaufnahme des Betriebs von „Hein Schönberg“ kategorisch ablehnen, räumt Bürgermeisterin Silke Lorenzen ein. Sie selbst sieht das eher pragmatisch: „Wir können die Bahn nicht verhindern. Wenn wir sie haben, haben wir mehr davon, wenn sie hier auch hält.“ Sorgen hat die Bürgermeisterin eher wegen der Sicherung der vier Bahnübergänge im Gemeindegebiet und vor allem wegen einer befürchteten Ausdünnung des Busbetriebs.

 Von einem Haltepunkt in Fiefbergen verspricht Lorenzen sich mehrere Vorteile. Die Züge würden dann langsamer durch den Ort fahren, die Anlieger hätten Anspruch auf Schallschutz und die Bürger aus Fiefbergen und den Nachbargemeinden könnten hier ein- und aussteigen. „Wenn einige auch aus der Umgebung ihre Autos hier stehen lassen, haben alle gewonnen“, meint Lorenzen. Sie hält einen Bedarfs-Haltepunkt für ausreichend: „Hier werden nicht die Massen einsteigen.“

 Die Suche nach einem Standort für einen Haltepunkt ist allerdings nicht ganz einfach. Die vorhandene Fläche der VKP (Verkehrsbetriebe Plön) ist nicht ausreichend, denn für den geplanten Kreuzungsverkehr der Züge werden 300 Meter benötigt. Nach einem Ortstermin mit den Planern war von diesen eine Fläche favorisiert worden, dessen Eigentümerin hat dies aber inzwischen abgelehnt. Dennoch gibt es mehrere Flächen, die als geeignet gelten. Denkbar wäre zum Beispiel die Fläche unmittelbar zwischen Bahnübergang und dem Dorfgemeinschaftshaus im St. Florian Weg. Möglich wäre auch das Gelände des damals für „Hein Schönberg“ existierenden Bahnhofs. „Ganz früher gab es hier sogar mal einen Schalter“, sagt Lorenzen.

 Die Kosten für die Gemeinde Fiefbergen würden sich – wie bei den anderen Bahnhöfen und Haltepunkten entlang der Strecke – auf 25 Prozent der Kosten für die Unterhaltung eines Parkplatzes beschränken, der Rest wird vom Land gefördert.

 Für den 30. September ist eine Einwohnerversammlung geplant, auf der Lukas Knipping von Nah.SH (früher LVS) sowie Vertreter des Planungsbüros Einzelheiten vorstellen sollen. Direkt im Anschluss noch am selben Abend soll die die Gemeindevertretung beschließen.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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