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Ascheberg im Halbstundentakt erreichbar

Ab 2019 Ascheberg im Halbstundentakt erreichbar

Es gab spontanen Beifall von Vertretern der Gemeinde und der Initiative "Ascheberg mobil", als Staatssekretär Frank Nägele am Sonnabend im Bürgerhaus verkündete, dass die Bahn ab 2019 hier am Bahnhof im Halbstundentakt hält. Dafür war sehr lange gekämpft worden.

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Die Vertreter von "Ascheberg mobil", (von links) Hendrik Oeler, Rüdiger Sack und Udo Gertler, sowie Bürgermeister Thomas Menzel und die Landtagsabgeordnete Regina Poersch freuten sich über die Ankündigung von Staatssekretär Frank Nägele (rechts), dass die Züge ab 2019 alle halbe Stunde halten.

Quelle: Thomas Christiansen

Ascheberg. "Das ist eine gute Nachricht für Ascheberg. Wir freuen uns. Wir haben lange dafür gekämpft", sagte Bürgermeister Thomas Menzel. "Eine gefühlte Ewigkeit beschäftigen wir uns mit diesem Thema", erklärte Menzel. Es habe viele Briefe, Gespräche und Sitzungen gegeben: "Wir haben immer politischen Druck gemacht." Zehn Jahre habe man darauf gewartet, meinte Udo Gertler von der Initiative "Ascheberg mobil".

"Sie haben mobilisiert", sagte Frank Nägele, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Verkehr. In Kiel sei Ascheberg bis zu den Aktionen von Gemeinde und Initiative kein Thema gewesen. Es sei nur darum gegangen, die Städte Kiel und Lübeck schneller zu verbinden. Doch jetzt sei das "Stundenziel zu den Akten gelegt".

Wichtiger als die Fahrzeit sei es, dass die Anschlüsse gelingen. "Ich bin hier, weil wir Ascheberg ab 2019 im Halbstundentakt anbinden werden", erklärte Nägele. Der nächste Schritt sei jetzt die Umgestaltung des Bahnhofs-Umfeldes.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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