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Ausschuss gibt Kiel grünes Licht

Bahnhof Oppendorf Ausschuss gibt Kiel grünes Licht

Schönkirchen soll den Bau des Park&Ride-Platzes am Bahnhof Oppendorf nicht blockieren und der von Kiel gewünschten zweiten Ausfahrt zustimmen – das beschloss die Mehrheit des Bauausschusses. Am Mittwoch, 29. März, entscheidet abschließend die Gemeindevertretung. Doch es gab Kritik an der Planung.

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Der Bahnhof Oppendorf ist fast fertig, nicht aber der Park&Ride-Platz. Die geplante Ausfahrt liegt auf Grund der Gemeinde Schönkirchen.

Quelle: Andrea Seliger

Schönkirchen. Als der Bauausschuss zuletzt in den November über den Entwurf für die so genannte „Mobilitätsstation“ beriet – Busse sollen künftig fast direkt am Bahnsteig halten, es sollen Pkw-Parkplätze und überdachte, abschließbare Fahrradboxen eingerichtet werden – stießen sich die Schönkirchner an der zweiten Ausfahrt dieses Vorplatzes auf den Fliedergarten. Diese sei notwendig, weil in Zukunft, wenn die Bahn einmal bis Schönberg fährt, möglicherweise auch Gelenkbusse eingesetzt werden sollen, die nicht auf dem Parkplatz selbst wenden könnten – so hatten die Kieler Planer argumentiert. Dem Schönkirchener Ausschuss erschien dies überdimensioniert, und sie forderten von den Kielern konkretere Zahlen zur künftigen Nutzung. Denn für die beiden Ausfahrten müssten zum einen zwei Bäume gefällt werden, zum anderen würde der Fliedergarten mit Busverkehr belastet. Die Straße Fliedergarten liegt auf Schönkirchener Gemeindegebiet.

Viel mehr Konkretes war allerdings nicht gekommen, und der Ausschuss war nach wie vor nicht überzeugt. Mareike Otten (Grüne): „Warum soll dort eine monströse Flächenversiegelung stattfinden, die nicht benötigt wird?“

Der Ausschussvorsitzende Andreas Bohm-Ladehof (CDU) hielt es allerdings nicht für sinnvoll, die Anfrage aus Kiel noch einmal zu vertagen: „Wir blockieren das. Ich weiß nicht, ob es richtig ist, dass wir das abblocken.“

Und letztlich, da waren sich alle einig, bräuchten auch die Schönkirchener die Parkplätze, die dort entstehen sollen. Mit sieben Ja- und zwei Gegenstimmen gab der Ausschuss der Kieler Planung grünes Licht.

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