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„Es gibt keine optimale Lösung“

Bahnhofstraße in Schwentinental „Es gibt keine optimale Lösung“

„Eine Mischung aus Nahverkehr, Parkplatz und Problemzone“ – so bezeichnet Tillmann Frank, Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins Schwentinental, die Bahnhofstraße im Ortsteil Raisdorf. Beim Businessfrühstück des HGV wurden am Donnerstag vor allem kurzfristige Lösungen für das Parkplatzproblem diskutiert.

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Der Parkplatzmangel ist das größte Problem für die Geschäftsleute in der Bahnhofstraße – und für die Kunden.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. Doch ein anderer Standort für die dort ansässige Feuerwehr wird bereits gesucht – „und dann hätten wir eine Strecke von der Feuerwehr bis zur Apotheke, wo wir tatsächlich die Möglichkeit haben, Stadtentwicklung zu betreiben“, so Bürgermeister Michael Stremlau.

 Die Geschäftsleute der Bahnhofstraße waren in der Runde ohnehin stark vertreten, alle anderen konnten sich auf dem Weg zur Veranstaltung mit dem Thema vertraut machen, denn der HGV hatte direkt ins Feuerwehrhaus eingeladen. „Wir haben drei verschiedene Gruppen von Parkplatz-Nutzern: Park-and-ride, die Mitarbeiter der Firmen in der Bahnhofstraße und die Kunden“, analysierte Steuerberaterin Barbara Nack die aktuelle Konkurrenz um die Stellflächen. Viele befürchteten, dass diese sich noch verschärft, wenn Ende des Jahres der Pachtvertrag der Stadt für den Parkplatz am Bahnhof ausläuft. Was dort künftig geplant ist, erklärte David Erdogan von der Firma Raisdorfer Immobilien: Es werde eine Schranke mit Kassenautomat geben, der Tarif soll bei 1 Euro pro Tag liegen. Die Bahn hatte das Gelände samt Gebäude 2012 verkauft.

 Einig waren sich alle, dass Pendler nicht die Stellplätze in der Bahnhofstraße belegen dürften, die für die Kunden benötigt werden. Fraglich war nur, wie sich dies durchsetzen ließe. „Es muss eine Kontrolle geben. Dann müssen auch die Anlieger sagen, was sie wollen“, machte sich Tillmann Frank für eine Politesse stark. Ein Problem dabei sei, dass die Parkplätze teilweise auch privat sind. Eine gemeinsame Überwachung könne vertraglich geregelt werden, so der Bürgermeister, der aber möglichst keine zusätzlichen Kosten für die Stadt wünscht: „Es gibt keine optimale Lösung – sonst hätten wir sie schon gefunden“, meinte er. Dauerhaft ließe sich das Problem nur nach der Umsiedlung der Feuerwehr lösen, auch die Nachbargrundstücke gehören bereits der Stadt. Ein neuer Standort ist auch Wunsch der Feuerwehr: Das Gerätehaus ist reparaturbedürftig, die Einsatzkräfte finden bei Alarm ebenfalls keinen Parkplatz und haben bei Lieferverkehr auf der Bahnhofstraße Probleme, mit ihren Fahrzeugen auszurücken.

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