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Riesiger Wasserbehälter

Bau in Krummbek Riesiger Wasserbehälter

Ein gewaltiges Bauwerk entsteht derzeit an der Kreisstraße zwischen Krummbek und Bendfeld. Dort baut der Wasserbeschaffungsverband Panker-Giekau (WBV) für 2,1 Millionen Euro einen neuen Reinwasserbehälter mit einem Volumen von 4000 Kubikmeter Wasser.

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Ein mächtiges Bauwerk entsteht in Krummbek: Den Reinwasserbehälter, der eine sichere Vorratshaltung gewährleisten soll, baut der Wasserbeschaffungsverband Panker-Giekau für 32 Mitgliedsgemeinden.

Quelle: Astrid Schmidt

Krummbek. Fertig werden soll der Vorratsbehälter im Frühjahr 2016. Ein Schwerlastkran hebt die Stahlbetonwand vom Sattelschlepper. 70 solcher tonnenschweren Fertigteile bilden im Rund den neuen Reinwasserbehälter des WBV. Der ist im Zweikammersystem konstruiert und soll in Spitzenzeiten (vor allem im Sommer) die Wasserentnahme sicherstellen. Bis Weihnachten, so der Plan, soll der Behälter geschlossen werden. Noch ragt der Betonriese weit über die Ackerflächen hinaus und ist weithin sichtbar. Doch nach Fertigstellung werde das Gelände angeböscht, sodass sich das Bauwerk besser ins Gelände einfügt, erläutert Marko Lamp, Geschäftsführer des WBV. Er sei „sehr zufrieden“ mit dem Baufortschritt und der Einhaltung des Kostenrahmens. „Wir liegen zeitlich wie finanziell genau im Plan. Mit einer Inbetriebnahme rechnen wir im April/Mai“, sagt Lamp.

 Insgesamt 32 Mitgliedsgemeinden werden vom WBV mit Frischwasser versorgt. Bisher gab es als Vorratsbehälter für Reinwasser zwei Becken mit je 2000 Kubikmeter. Einer davon war nach 37 Jahren undicht geworden, sodass es „aus wirtschaftlichen Gründen und mit Blick in die Zukunft sinnvoll“ gewesen sei, nicht nur den schadhaften Behälter zu ersetzen, sondern einen komplett neuen zu bauen. Denn auch im zweiten Becken wären in „absehbarer Zeit“ ähnliche Schäden aufgetreten. „Das ist eine Investition in die Zukunft“, erklärt Lamp.

 Im Vorfeld der Baumaßnahme hatte der Verband nach 20 Jahren Preisstabilität die Gebühren je Kubikmeter verbrauchten Wassers um 10 Cent erhöht. Denn der 2,1-Millionen teure Neubau muss komplett aus Kreditmitteln finanziert werden. Mit einer Trinkwassergebühr von 85 Cent je Kubikmeter verbrauchten Wassers und 4 Euro Grundgebühr im Monat liegen die Verbraucher im Verbandsgebiet allerdings im Vergleich mit Kieler Einwohnern (die zahlen 1,78 Euro je Kubikmeter) immer noch im unteren Preisniveau.

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Astrid Schmidt

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