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Endspurt auf der Bundesstraße 76

Bauarbeiten fast abgeschlossen Endspurt auf der Bundesstraße 76

Nur noch ein wenig Geduld brauchen die Autofahrer auf der B 76 in Schwentinental: in zwei bis drei Wochen werden voraussichtlich wieder beide Seiten befahrbar sein. Eine Erleichterung wäre dies auch für den Ortsteil Raisdorf, der aufgrund der gesperrten Abfahrten zur Zeit mehr Verkehr ertragen muss.

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Noch quälen sich Urlauber, Pendler und LKW durch das dreispurige Verkehrsleitsystem - doch ein Ende des Bauaubschnitts ist in Sicht.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. Matthias Paraknewitz vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr rechnet mit einer Öffnung der frisch asphaltierten Fahrspur Richtung Kiel voraussichtlich in der 39. Kalenderwoche, also zwischen dem 26. und dem 29. September. Dann wären auch die Anschlussstellen zum Fernsichtweg und zum Bauhaus wieder nutzbar. Danach werde es allerdings mindestens drei Wochen weiter Einschränkungen durch Restarbeiten geben, auch an den Anschlussstellen, so Paraknewitz. Noch nicht fertig seien Ränder und Leitplanken, auch die Markierungen müssen aufgebracht werden. Damit bleibt die Maßnahme aber gut im zu Beginn verkündeten Zeitplan.

Das Ende der diesjährigen Baumaßnahme wird auch innerorts für Erleichterung sorgen: „In der Straße Zum See und in der Bahnhofstraße haben wir eine deutliche Zunahme des Verkehrs“, sagt Holger Muhs, stellvertretender Leiter der Polizeistation in Schwentinental, wo die Auswirkungen der Großbaustelle genau beobachtet werden. Da die Anschlussstellen auf der Fahrbahnseite Richtung Kiel gesperrt sind, fahren viele, die aus Preetz kommen und nach Raisdorf wollen, bereits am Ortseingang von der B 76 ab und suchen sich ihren Weg parallel zur Bundesstraße, darunter auch Lkw.

Die Auswirkungen spürt auch Björn Eggers, der an der Ecke Hermann-Löns-Weg/Fernsichtweg wohnt: Mehrfach habe er beobachtet, erzählt er, dass verirrte Lkw auf der Kreuzung drehen mussten. In einem Fall, als er gerade einkaufen war, habe dabei ein Fahrzeug sein Tor und seinen Zaun gerammt und beschädigt – dies hätten zumindest die Spuren auf der Straße nahegelegt, so Eggers. Stärkeren Verkehr gibt es dort zurzeit außerdem, weil Baufahrzeuge, die zur Baustelle im Oppendorfer Weg wollen, die Achse Fernsichtweg-Ahornweg benutzen. Immer wieder komme es zu Beinahe-Unfällen, meint Eggers. Auch viele Pkw „fahren nicht der Situation angemessen“.

Dass es tatsächlich kracht, kommt laut Polizei zum Glück trotz des verstärkten Verkehrs innerorts weiterhin eher selten vor, es gebe keine auffällige Häufung solcher Meldungen.

Seit Anfang Juli wird an der Fahrspur Richtung Kiel gearbeitet, vorher war die Seite Richtung Preetz mit ihren Auffahrten gesperrt. Bei der Ausschilderung der Baustelle waren Lkw im Ort die größte Sorge gewesen, denn die Unterführung in der Bahnhofstraße lässt sich nur mit maximal 3,20 Metern Höhe passieren. Für Kopfschütteln sorgten dann aber vor allem jene, die auf der B 76 die enge Mittelspur im Verkehrsleitsystem nahmen und dort steckenblieben.

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