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In den Gärten erklang Musik

Belau In den Gärten erklang Musik

Die Klänge von Ziehharmonika, Posaunen, Saxofon, Querflöte und Klarinette drangen von den Grundstücken auf die Straße. „Musik in Belauer Gärten“ hieß die Veranstaltung, die der Landfrauenverein Wankendorf und Umgebung am Sonnabend auf die Beine stellte und die die Besucher begeisterte.

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Elke Heldt mit ihrer Ziehharmonika lud die Zuhörer zum Mitsingen ein und hatte dafür extra Texthefte mitgebracht.

Quelle: Silke Rönnau

Belau. Vor zwei Jahren hatte der Verein mit Mitgliedern aus den Orten Wankendorf, Stolpe, Ruhwinkel, Belau und Schönböken bereits mit großem Erfolg die Lesegärten in Ruhwinkel veranstaltet. „Dann haben wir überlegt, das könnte man doch auch mal mit Musik machen“, berichtet Vorsitzende Gaby Kraemer-Tietgen. Der Vorstand fragte in Belau herum, wer mitmachen wollte, und fand schnell drei Gartenbesitzer. „Die haben sich alle viel Mühe gegeben“, lobte Gaby Kraemer-Tietgen und blickte bedauernd auf den Regen. Schließlich sollte die Veranstaltung auch die Möglichkeit eröffnen, sich die prachtvoll gestalteten Gärten näher anzusehen. Doch so wurden spontan Garagen geöffnet, Pavillons aufgebaut und Tische und Stühle unter ein Vordach gerückt. 

Zu jeder vollen Stunde begann an den drei Stationen ein neues Konzert der Musiker, sodass jeder Gast auch mal den Ort wechseln konnte. Bei Familie Blanck spielte Elke Heldt auf der Ziehharmonika. Sie hatte Texthefte mitgebracht – so konnten die Zuhörer bei Kaffee und Kuchen mitsingen und sich Lieder wünschen.  Bei Familie Johannsen schräg gegenüber erklang das Posaunentrio „Trombonissimo“. Und am Nähatelier Klein spielten drei Musikerinnen des Wankendorfer Blasorchesters in einem Pavillon, während die Zuhörer Sekt und Schnittchen genossen.

„Es ist so schön, dass es so verschiedene Gärten sind“, meinte Linda Letsch. Neben dem verwunschenen Garten der Familie Klein gebe es noch einen traditionellen Bauerngarten und ein großflächiges Grundstück mit Teich und Rosen. „Fast schon parkähnlich.“

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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